Oberlandesgericht Köln bestätigt: Tipico muss rund 25.600 Euro an einen Spieler zurückzahlen – Online-Glücksspiel war ohne Lizenz unzulässig.
Oberlandesgericht Köln bestätigt: Tipico muss rund 25.600 Euro an einen Spieler zurückzahlen – Online-Glücksspiel war ohne Lizenz unzulässig.
Landgericht Düsseldorf verurteilt Interwetten zur Rückzahlung von rund 54.000 Euro – Online-Glücksspiel ohne deutsche Lizenz war unzulässig.
OGH: Lootboxen sind kein Glücksspiel, wenn das Videospiel insgesamt von Können, Strategie und Geschicklichkeit geprägt ist.
OLG München weist Sportwetten-Klage ab: Keine vertraglichen oder gesetzlichen Schadensersatzansprüche bei Verstößen gegen Einsatzlimits.
EuGH-Verfahren C-530/24 (Tipico): Schlussanträge jetzt auf den 5. Februar 2026 terminiert – richtungsweisend für Online-Sportwetten-Klagen.
Der Bundesrat fordert umfassende Regeln für Lootboxen und ähnliche Mechanismen in Videospielen. Ziel ist ein stärkerer Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Von Nord bis Süd bewegte sich die Glücksspielbranche in dieser Woche rasant: neue Rekorde, große Fusionen, politische Weichenstellungen und emotionale Abschiede.
Der Saarländische Landtag hat eine Änderung des Spielhallen- und Spielbankengesetzes auf den Weg gebracht. Hintergrund ist eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts, das das bestehende Rauchverbot in Spielhallen für verfassungswidrig erklärt hatte.
GLÜG-Tagung in Speyer rückt Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags in den Fokus: Unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Korte diskutierten Expert:innen über Digitalisierung, Internationalisierung und mögliche Anpassungen der Glücksspielregulierung in Deutschland.
Lootboxen rücken stärker in den Fokus der Regulierung: Das Saarland und Mecklenburg-Vorpommern haben im Bundesrat einen Antrag eingebracht, der eine bessere Kontrolle glücksspielähnlicher Mechanismen in Videospielen fordert.
Der Bundesrat soll Minderjährige stärker vor den Gefahren von Lootboxen und ähnlichen Mechanismen in Videospielen schützen. Die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Saarland haben dazu eine Entschließung eingebracht, die unter anderem strengere Altersverifikationen, Transparenzpflichten und eine mögliche Lizenzpflicht vorsieht.
Der BGH hat am 17. Juli 2025 klargestellt: Eingriffe in unionsrechtliche Grundfreiheiten erfordern eine fundierte Datenbasis. Diese Grundsätze sind auch auf die deutsche Glücksspielregulierung übertragbar und könnten künftige Verfahren prägen.