Baden-Württembergische Spielbanken erwirtschaften 2014 ein Umsatz-Plus von 2,7 Prozent

Brutto-Spielertrag auf 68,9 Millionen Euro gesteigert

Stuttgart / Baden-Baden (wg) – Die drei Spielbanken in Baden-Württemberg blicken auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte 2014 der Brutto-Spielertrag auf 68,9 Millionen Euro gesteigert werden. Dies entspricht einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (67,1 Mio. Euro). 2013 lag die Umsatzsteigerung noch bei 0,9 Prozent. „Die positive Entwicklung unserer Spielbanken in Baden-Baden, Konstanz und Stuttgart ist sehr erfreulich, zumal sie gegen den Trend der Branche in Deutschland verlaufen ist“, bewertet Otto Wulferding, der Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co. KG, den Geschäftsverlauf.

Alle Automatenspiele an den drei Standorten steigerten sich 2014 mit guten Zuwächsen. Dagegen lagen die Erträge der Klassischen Spiele unter den Ergebnissen des Vorjahres. Im Casino Baden-Baden legten die Besucherzahlen um 2,32 Prozent zu. Die wirtschaftliche Situation der Branche sei weiterhin geprägt durch starken Wettbewerbsdruck und werde sich für das staatliche Glücksspiel mittelfristig nicht verbessern, erklärt Otto Wulferding. Er begründet dies mit der „ungleichen Marktsituation“ mit Blick auf die „schwach regulierten gewerblichen Anbieter und die zahlreichen illegalen Angebote im Internet“.

Die Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Landesgesellschaft, beschäftigt an den drei Standorten 567 Mitarbeiter, davon 177 in Baden-Baden, 112 in Konstanz und 278 in Stuttgart. Seit dem Start der Spielbank Stuttgart im Jahr 1996 und der Übernahme der Spielbanken Baden-Baden und Konstanz im Jahr 2003 hat die Gesellschaft mehr als eine Milliarde Euro an das Land überwiesen; mindestens die Hälfte des Geldes kam gemeinnützigen Zwecken zu Gute. Außerdem profitieren die Standort-Kommunen durch den Gemeindeanteil an der Spielbankabgabe.

Die Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG hat sich um die Konzessionen für die drei Spielbanken beworben, die vom Land Baden-Württemberg für die kommenden 15 Jahre europaweit ausgeschrieben wurden. Die laufende Konzession endet zum 29. Dezember 2015.

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