Baden-Württembergische Spielbanken bauen ihre Position als stärkste Ländergesellschaft Deutschlands mit 5 Prozent Umsatzplus in 2017 aus

Bilanz 2017: Casinos im Ländle erreichen 86 Mio. Euro Ertrag – Spielbank Stuttgart überholt Duisburg

Baden-Baden – Auch 2017 wachsen die Baden-Württembergischen Spielbanken: Sie legen mit einem Plus von 4,89 Prozent sogar noch etwas mehr zu als im Vorjahr (4,8 Prozent): 2017 liegt der Gesamt-Bruttospielertrag (BSE, vergleichbar Umsatz) bei 86,09 Mio. Euro (2016: 82,07 Mio. Euro). Damit haben die drei in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft geführten Casinos in Stuttgart, Baden-Baden und Konstanz nicht nur den Turnaround geschafft und ihre Ertragslage stabilisiert. Sie können diese sogar kontinuierlich steigern. So lag der BSE 2014 bei 68,9 Mio. Euro, 2015 bei 78,3 Mio. Euro. Die Besucherzahl bleibt auf dem gleichen hohen Niveau mit 594.000. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 3 Prozent auf 585.

Dank dieser anhaltend positiven Entwicklung ist die Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co KG. die stärkste Landesgesellschaft im Vergleich der Bundesländer – vor dem einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Vergleich der umsatzstärksten Casinos in Deutschland liegt Stuttgart vor Duisburg und hinter Berlin an zweiter Position. Dabei erzielt Stuttgart rund die Hälfte des Gesamt-BSEs der baden-württembergischen Casinos. Seit Eröffnung 1996 erreichte die Stuttgarter Spielbank einen BSE von über 1 Mrd. Euro und leistete über 800 Mio. Euro Spielbankabgabe. Seit Gründung der Spielbank Stuttgart 1996 besuchten etwa 10 Mio. Gäste die baden-württembergischen Spielbanken. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl Portugals.

„Alle drei Casinos sind ein Ensemble, in dem jedes seinen Charakter hat. Dabei ist Stuttgart großstädtisch, Konstanz am Bodensee und Baden-Baden der Hot Spot mit Historie. So schrieb auch die FAZ, als sie fragte, warum „Hipster ins alte Baden-Baden … und das weltberühmte Casino“ reisen.“ Die Folge: Baden-Baden legte – über dem Branchendurchschnitt – 8 Prozent zu.

Wulferding: “Baden-Baden ist mehr als eine Stadt. Und unsere Casinos erreichen am Spieltisch aber auch im Bernstein Club und Club Grace mehr als eine Zielgruppe. Zu uns kommen Gäste aus dem Ländle, die sicheres Glücksspiel erwarten. Aber auch die, die Entertainment suchen. Durch diese Kombination von Entertainment und Glücksspiel öffnet sich ein Weg zu Spielern, die sonst ins Internet abwandern. Weltweit ist der Zugang zu Glücksspielen durch das Internet einfacher als früher. Während im stationären Spiel eine Personen- und Alterskontrolle Normalität ist, finden selbst Jugendliche schnell Zugang zu Online-Portalen, wenn sie sich in der Anonymität des Internets verstecken. Hier gehen wir mit Experten, etwa der anstehenden Konferenz an der Universität Hohenheim, konform, dass das nicht-regulierte Glückspiel deutlich wächst.

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