Mehr Qualität im Spielerschutz

Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über einen Test, den Studentinnen und Studenten der Universität Bremen unter Leitung von Prof. Gerhard Meyer in Bremer Spielhallen durchgeführt haben.

Bei diesem Test sei deutlich geworden, dass sich das Personal in den besuchten Spielstätten nicht an die Regeln gehalten habe, die sich die Branche unter anderem selber gegeben habe. Diese Regeln sollen dafür sorgen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig bei problematischem Spielverhalten intervenieren und somit ihren Präventionsbeitrag leisten. Dies sei in den besuchten Spielstätten wohl nicht in dem Umfang passiert, der nach den Branchenstandards zu erwarten gewesen wäre.

„Wir, der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft, nehmen diesen Test trotz erheblicher Bedenken in Bezug auf die angewendete Testmethode sehr ernst und die Kritik auf. Verhaltensweisen, wie sie in dem Bericht geschildert werden, sind mit unseren Grundsätzen zur Führung von Spielstätten und insbesondere mit dem Umgang bei erkennbar problematischem Spielverhalten nicht vereinbar. Deswegen haben wir schon vor mehr als einem Jahr zwei unabhängige TÜV-Organisationen beauftragt, wissenschaftlich validierte Prüfstandards für unsere Branche zu entwickeln, die als Basis für eine Zertifizierung von Spielstätten in Deutschland dienen sollen. Schon in wenigen Monaten wird mit der TÜV-Zertifizierung dafür gesorgt werden, dass in unserer Branche die „Spreu vom Weizen“ getrennt wird. Spätestens dann sollten Vorgänge, wie sie die Bremer Studentinnen und Studenten beobachtet haben, nur noch Ausnahmefälle sein“, erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstands des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.

Der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft ist zu Beginn des Jahres gegründet worden, um als Garant für ein reguliertes Spiel mit klaren Regeln engagiert einzutreten. Es geht um Spaß am Spiel und um klare Regeln. Das ist unser Ziel.

Unser Spielangebot unterliegt diesen klaren Regeln und unterscheidet sich deutlich von unregulierten Geld-Gewinnspielangeboten z.B. im Internet. Wir widmen uns dem Thema Prävention genauso wie der Ausgrenzung und Unterbindung illegaler Spielangebote.

Die Bremer Studentinnen und Studenten werden wir zusammen mit Herrn Prof. Gerhard Meyer kurzfristig zu einem Gespräch einladen, um aus erster Hand und detailliert über die Ergebnisse des Tests informiert zu werden.

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