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Respekt gefordert!

Düsseldorf. Rund 260 Auszubildende nutzten die Aufmerksamkeit von Branchenverbänden und Medien anlässlich der Eröffnung der Internationalen Fachmesse Unterhaltungs- und Warenautomaten (IMA) am 17. Januar 2012 in Düsseldorf, um auf die fatalen Folgen des neuen Glücksspielstaatsvertrages aufmerksam zu machen.

Mit dem plakativen Motto „Wir fordern Respekt“ bildeten Sie ein eindrucksvolles Spalier, durch das die Gäste der IMA-Eröffnungsfeier zur Veranstaltung begleitet wurden.
Bei den Demonstranten handelte es sich um Auszubildende der Berufe Fachkraft für Automatenservice und Automatenfachmann/-fachfrau. Beide Ausbildungsberufe waren erst im Jahr 2008, nach jahrelangen Bemühungen namhafter Vertreter der deutschen Automatenwirtschaft, zugelassen und anerkannt worden. Vor wenigen Wochen, Mitte Dezember, waren zwei Gauselmann-Azubis, die ihre Ausbildung zur Fachkraft für Automatenservice und als Automatenfachmann mit den bundesweit besten Noten abgeschlossen hatten, von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler in Berlin öffentlich ausgezeichnet worden.
Im Anschluss an die Protestaktion, mit denen die Auszubildenden Unternehmen der Automatenwirtschaft, Branchenverbände und Politiker dazu aufforderten, sich weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu engagieren, machte sich eine Delegation von 30 Azubis in ihrer Dienstkleidung auf den Weg ins NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, um dem zuständigen Leiter der Abteilung Arbeit und Qualifizierung, Roland Matzdorf, eine Petition zu übergeben. In ihrem Schreiben an den Minister fordern die Auszubildenden dazu auf, dass die von der Landespolitik beschlossenen einschneidenden Maßnahmen gegen das gewerbliche Unterhaltungsspiel zurückzunehmen werden. Das sozial-kontrollierte Unterhaltungsspiel brauche eine faire Chance, um als Bollwerk gegen illegale Angebote – vor allem im Internet – wirken zu können.   Ändere sich nichts an den vorgesehenen Übergangsfristen so würden viele der jetzt ausgebildeten jungen Menschen keine Chance haben, ihren erlernten Beruf jemals auszuüben.

Paul Gauselmann befürwortete die Aktion, an der allein 150 Auszubildende der Gauselmann Gruppe teilnahmen, ausdrücklich. „Nicht nur wir Unternehmer und Verbände müssen geschlossen, Seite an Seite, gegen die Willkür des Staates kämpfen, sondern jeder einzelne Beschäftigte sollte sich ebenso für das Weiterbestehen unserer Branche einsetzen. Unsere Azubis sind ein vorbildliches Beispiel dafür, dass die Zukunft Selbstbewusstsein und Mut von uns allen fordert!“

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