IMA 2012: Kauder spricht von Verfassungsbruch! – Messeeröffnung im Wechselbad der Gefühle

Düsseldorf 17.01.2012.
Mit einem Messestand auf rund 1.400qm präsentiert sich das Berliner Traditionsunternehmen BALLY WULFF Games & Entertainment GmbH vom 17. – 20. Januar auf der diesjährigen internationalen Fachmesse für Waren- und Unterhaltungsautomaten (IMA) in der Düsseldorfer Messe in Halle 8a. Im Focus des Messeangebotes stehen die Multigames aus der Berliner Produktion. Während die bundesweit anerkannte Produktpalette hohe Umsatzerwartungen rechtfertigt, dämpfen der Gesetzentwurf zum Glücksspielstaatsvertrag, ausufernde Vergnügungssteuerforderungen der Kommunen und das rechtlich gesehen beispiellose Berliner Spielhallengesetz die Stimmung auf der gesamten Messe. Dazu Siegfried Kauder, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Rechtsausschusses: „Hier passiert Verfassungsbruch“.

BALLY WULFF Siegfried Kauder und Tim Wittenbecher
BALLY WULFF Siegfried Kauder und Tim Wittenbecher
Zum Auftakt der Internationalen Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten (IMA) 2012 besuchte Siegfried Kauder, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Rechtsausschusses, beim offiziellen Messerundgangs den Messestand von BALLY WULFF. Geschäftsführer Tim Wittenbecher sowie der Geschäftsführer der Muttergesellschaft „SCHMIDTGRUPPE“ (Coesfeld), Arne Schmidt, informierten über die aktuellen Entwicklungen des Berliner Traditionsunternehmens. Bei der vorausgehenden offiziellen Eröffnungsrede zur IMA 2012 vor fast 500 Gästen kritisierte der Rechtspolitiker Kauder den Glücksspielstaatsvertrag mit mehr als klaren Worten, wie: „Politik gegen die Verfassung ist unanständig. Ich bin hier, weil es darum geht, dass eine Ungerechtigkeit beseitigt werden muss“. Das Festhalten der Länderregierungen an dem Gesetzesentwurf, der die Monopolstellung des Staates weiter zementieren soll, geißelte Kauder mit dem Satz: Die Bundesländer können nicht behaupten, sie hätten nichts von dem Verfassungsbruch gewusst. Alle einschlägigen Professoren hätten es ihnen gesagt.“ (Vergl. „Die Einschränkung des gewerblichen Geld-Gewinnspiels“ von Prof. Dr. Friedhelm Hufen, Verfassungsrichter am Verfassungsgericht Rheinland Pfalz)

Siegfried Kauder nannte auch seine Motivation, warum er die Eröffnungsrede für die derzeit in Politik und Medien gegeißelte Branche hält: „Ich bin hier, weil es darum geht, dass eine Ungerechtigkeit beseitigt werden muss. Auch beim Spiel gilt: Gleiches Recht für Alle“.

In dem Zusammenhang machte der Politiker aber auch der Branche einen Vorwurf: „Sie waren zu lange zu ruhig, Sie haben sich viel zu lange Alles gefallen lassen“.

BALLY WULFF-Azubis Laura 4.v.li und Marcel 5.v.li.
BALLY WULFF-Azubis Laura 4.v.li und Marcel 5.v.li.
Nachdem DER SPIEGEL vor einiger Zeit die Bereitschaft Siegfried Kauders maliziös erwähnt hatte, gab Kauder in seiner Rede noch zu verstehen: „Ich tue hier nichts außer meiner Pflicht. Ich komme, weil eine Ungerechtigkeit beseitigt werden muss und nicht, um die Hand aufzuhalten“.

Im Umfeld der Eröffnung demonstrierten rund 250 Auszubildende aus dem ganzen Bundesgebiet für den Erhalt ihrer Ausbildungsplätze. Denn, sollte der Glücksspielstaatsvertrag in seiner jetzigen Form verabschiedet werden, würden ihre zukünftigen Arbeitsplätze im Laufe der kommenden Jahre der radikalen Reduzierung der Branche zum Opfer fallen.

BALLY WULFF – gelebte Tradition trifft modernes Entertainment:
Die BALLY WULFF Games & Entertainment GmbH ist eines der führenden deutschen Unternehmen in der Unterhaltungselektronik und vereint die Bereiche Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Das 1950 gegründete Traditionsunternehmen gehört seit Ende 2007 zur westfälischen SCHMIDTGRUPPE. BALLY WULFF verfügt heute bundesweit über 12 Kundencenter und Vertriebsbüros und beschäftigt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Absatz von Geldspielgeräten fokussiert sich auf den deutschen Markt, aber auch auf das Exportgeschäft mit dem Schwerpunkt Spanien. Zum Produktportfolio zählen u.a. Pool-Billardtische, Carambol, Snooker und Tischkicker. Wechselgeld-Tresore, Möbel für die Spielstättenausstattung, sowie eine ausgeklügelte Managementsoftware runden das Angebot ab. Mit dem System MAGIC CASHPOT hat BALLY WULFF wieder ein erfolgreiches Instrument der Kundenbindung geschaffen.

Ansprechpartner:

BALLY WULFF Games& Entertainment GmbH
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Bernhard Eber / Nina Ahrens
Maybachufer 48 – 51
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