AWI informiert: Auszubildende im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW

Petition zum Erhalt der neuen Ausbildungsplätze in der Automatenwirtschaft übergeben

Düsseldorf. Eine Delegation von rund 30 Auszubildenden in dem neuen Ausbildungsberuf Fachfrau / Fachmann für Automatenservice war heute im NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales um deutlich zu machen, dass die geplanten gesetzlichen Einschnitte des Glückspieländerungsstaatsvertrages ihre berufliche Perspektive in Frage stellen würden.
Stellvertretend für rund 250 Auszubildende, die anlässlich der Eröffnung der Internationalen Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten (IMA) am 17.01.2012 in Düsseldorf demonstriert hatten, übergaben sie eine Petition an den zuständigen Leiter der Abteilung Arbeit und Qualifizierung, Roland Matzdorf.
Die Auszubildenden und Ministerialdirigent Matzdorf bei der Übergabe im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
Die Auszubildenden und Ministerialdirigent Matzdorf bei der Übergabe im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
In ihrem Schreiben an den Minister appellieren die Auszubildenden an die Landespolitik in Sachen Glücksspieländerungsstaatsvertrag und Landesspielhallengesetz beschlossene bzw. geplante einschneidende Maßnahmen gegen das gewerbliche Unterhaltungsspiel zu überdenken und zurückzunehmen. Das sozial-kontrollierte Unterhaltungsspiel brauche eine faire Chance um als Bollwerk gegen illegale Angebote nicht zuletzt im Internet wirken zu können. Ändere sich nichts an den vorgesehenen Übergangsfristen so würden viele der jetzt ausgebildeten jungen Menschen keine Chance haben, ihren erlernten Beruf später erfolgreich ausüben zu können.