High-Tech-Update für einarmige Banditen

Die Tage der einarmigen Banditen sind gezählt. In Zukunft werden Stammspieler im Kasino über ihre Kundenkarte erkannt und der Server-basierte Spielautomat holt sogleich die Lieblingsspiel-Disziplinen auf den Schirm.

Ein Klassiker in den Spielkasinos von Las Vegas ist der einarmige Bandit.

Doch die traditionellen Geräte mit Walzen und Handhebel, auf denen nur ein Spiel gespielt werden kann, werden in den großen Kasinos schon bald von einer neuen Generation der Spielautomaten abgelöst.

Diese modernen Maschinen mit Bildschirmen sind dabei nur noch reine Ausgabegeräte, die wahre Technik spielt sich beim „Server-based Gaming“ [SBG] im Hintergrund ab. Über ein Netzwerk kann jeder Automat auf eine Vielzahl von Spielen zugreifen.

So können die Spieler jederzeit die Disziplin wechseln, ohne dabei den Automaten verlassen zu müssen. Auch können die Kasinobetreiber auf jegliche Nachfrage schnell reagieren.

Server-basierte Spielautomaten sind der Schwerpunkt der diesjährigen Global Gaming Expo [G2E] von 13. bis 15. September in Las Vegas, dem alljährlichen Branchentreff der Glücksspielindustrie. (Global Gaming Expo)

Kundenkarte kennt Lieblingsgames

Ergänzt wir das vernetzte Spielsystem durch Kundenkarten, die sich Stammspieler ausstellen lassen können, und über die das Spielverhalten – was und wie lange wo gezockt wurde – des Einzelnen genau verfolgt werden kann.

Anhand der Chipkarte erkennt das System dann den Spieler und bietet ihm sogleich seine Lieblingsgames zur Auswahl an.

„Die vernetzten Spielautomaten bringen dem Kunden wie dem Kasino Vorteile, „erklärt auch Yvette Monet, Sprecherin des MGM Mirage Konzerns, dem die Kasinos Bellagio, Luxor, Mandalay Bay, MGM Grand, Monte Carlo und weitere in Las Vegas gehören.

„Wir glauben, das Server-basierte Glücksspiel läutet ein neues Zeitalter ein und es wird sich schon bald durchsetzen.“

SuperSAS soll für Sicherheit sorgen

Ein wichtiger Punkt beim Server-basierten Glücksspiel ist natürlich die Sicherheit. Ein Sicherheitsprotokoll namens SuperSAS wurde bereits entwickelt, es soll zum Industrie-Standard werden und sicherstellen, dass Angreifer nicht in die Systeme eindringen können.

Gambeln via Handheld

Die ersten Las-Vegas-Kasinos sollen bis Ende 2007 auf die Server-basierten Systeme umgestellt werden.

In weiterer Folge können sich die Kasinobetreiber auch drahtlose Handheld-Systeme vorstellen, die via WLAN mit den Games gespeist werden. So könnte der Spieler etwa nach einem langen Kasinotag entspannt im Hotel-Swimmingpool weiterspielen.

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