50 Jahre Spielbanken in Bayern

Ein halbes Jahrhundert ununterbrochener Spielbetrieb in Garmisch-Partenkirchen, Bad Reichenhall und Bad Kissingen. Das sind fünfzig Jahre, in denen sich bei diesen Spielbanken einiges getan hat: Da wurde umgezogen, erweitert, ausgebaut, verschönert und noch vieles andere mehr. Bei dieser
langen Zeitspanne lohnt sich ein Rückblick allemal.

Spielbanken damals & heute

Es war im Frühjahr 1955, als man sich nach vielen kontrovers geführten Debatten im Maximilianeum auf die Zulassung öffentlicher Spielbetriebe im Freistaat einigte. Nach gut einem Jahrhundert spielfreier Zeit war es endlich wieder so weit: Im Freistaat durfte gespielt werden, und zwar
völlig legal. Der Startschuss war gefallen. Der Spielbankeröffnung in Bad Reichenhall am 9.Juli 1955 folgte Bad Kissingen am 14. Juli und einen Tag später Garmisch-Partenkirchen. Zunächst waren die Casinos, wie auch in anderen Bundesländern üblich, privat konzessioniert. Ab 1961 wurden die
Casinos dem Bayerischen Staatsminis-terium der Finanzen unterstellt. Das ist übrigens bis heute so geblieben. Alle neun Spielbanken in Bayern sind staatliche Eigenbetriebe, deren Einnahmen größtenteils in den bayerischen Staats-haushalt fließen, wo sie für gemeinnützige Zwecke verwendet werden. So hat das Glücksspiel im Freistaat neben der ver-gnüglichen auch noch eine soziale Seite.

Bad Reichenhall

Perle der Bergwelt Der oberbayerische Kurort lebt seit jeher von seiner einmaligen Atmosphäre inmitten der herrlichen Bergwelt, wo leiden gelindert oder unbeschwerte Ferientage zum Vergnügen werden. Ein Kurort wie dieser ist wie gemacht für ein Casino. Das dachten
sich auch die Stadtväter und eröffneten 1955 in einem Flügel des Kurhauses eine zwar kleine, aber äußerst elegante Spielbank. Die erfreute sich wachsender Beliebtheit, so dass mit zunehmender Gästezahl eine Vergrößerung unumgänglich wurde. Darum zog die Spielbank 1988 in das moderne
Kurgastzentrum. Ein Großteil der Spielbankbesucher kam bereits damals aus dem Ausland.ln der Mehrzahl aus Österreich und Italien. Bei so viel Anklang versteht es sich fast von selbst, dass man im Dezember 1994 den Besuchern in den Räumen des ehemaligen Restaurants im Erdgeschoss ein neu
gestaltetes Kleines Spiel präsentierte und im Juni 2004 den nochmals erweiterten Automatenspielsaal bzw. Anfang 2005 das renovierte Große Spiel und das Foyer eröffnete. Die Gäste wissen das zu schätzen und kommen gerne.

Bad Kissingen

historisches Franken Vergangenheit und Gegenwart ergänzen sich in dem beschaulichen Kurort an der Saale. Das gilt auch für das Luitpold-Casino. Hinter der historischen Fassade steckt ein moderner Spielbetrieb, und zwar nicht nur technisch, sondern auch in der Einrichtung. Seit der Eröffnung vor fünfzig Jahren hat man viel investiert: Die Spielsäle des Großen Spiels, die Bar und der Aufgang erhielten bereits Anfang der 80er Jahre ein neues Aussehen.
Mitte der 80er folgte der Ausbau des östlichen Flügels für die Unterbringung des Kleinen Spiels. Zwei Jahre später wurden das Restaurant und das Cafe renoviert und 2003/2004 das gesamte Gebäude generalsaniert. Das sind nur einige der Maßnahmen, die man in der Spielbank Bad Kissingen zum Wohl der Gäste durchgeführt hat.

Garmisch-Partenkirchen – Urlaubsmetropole im Süden

Man schrieb den 15. Juli 1955, als Schauspielerin Marianne Koch mit dem Wurf der goldenen Kugel den Spiel betrieb in Garmisch-Partenkirchen eröffnete. Damals befand sich die Spielbank noch in dem Nobelhotel „Alpenhof“. Dort blieb sie gerade mal zwei Jahre, dann zog sie an den Garmischer Marienplatz. Das umfangreiche Freizeitangebot zieht damals wie heute zahlreiche Touristen in die Marktgemeinde. Kein Wunder also, dass die Spielbank schnell zu klein wurde und dem großen Besucherandrang nicht mehr gerecht werden konnte. Aus diesem Grund begann man 1983 mit dem Neubau in der Bahnhofstraße, der zwei Jahre später feierlich eröffnet wurde. Seit den Umbau- und Vergrößerungsarbeiten im Jahre 2000/2001 empfängt die Spielbank in Garmisch-Partenkirchen ihre Gäste auf 4 500 Quadratmetern und bietet neben einem breiten Spielangebot ein großzügiges Restaurant
und eine ausge-zeichnete Bar. Und damit auch Besucher aus der Landeshauptstadt ohne Fahrstress in den Genuss des Glücksspiels kommen, wurde ein täglicher Shuttleservice vom Münchner Hauptbahnhof eingerichtet. So unkompliziert und komfortabel kann das Spiel mit dem Glück sein.

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