Casinos Austria Swiss AG – Aufwärtstrends im 2004 fortgesetzt – ISA-GUIDE.de

Casinos Austria Swiss AG – Aufwärtstrends im 2004 fortgesetzt

Zug, 21. April 2005. Die positive Entwicklung des Schweizer Casinomarkts spiegelt sich auch in der Jahresrechnung der Casinos Austria Swiss AG wider. Der erstmals auf Basis International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Teilkonzernabschluss weist für die Spielbanken-Beteiligungen der Casinos Austria-Gruppe in der Schweiz einen Jahresgewinn von CHF 6.261 Millionen aus. Der Bruttospielertrag der sechs Schweizer Spielbanken aus dem Portfolio von Casinos Austria – jeweils Minderheitsbeteiligungen von 13.5% bis 50% – betrug im abgelaufenen Wirtschaftsjahr CHF 177.3 Millionen, was rund einem Viertel des Gesamtumsatzes aller Spielbanken in der Schweiz entspricht. Vom guten Geschäftsgang profitiert in erster Linie die öffentliche Hand: Die sechs Casinos generierten 2004 rund CHF 75 Millionen an Spielbankenabgaben, welche in die AHV und teilweise an Kantone fliessen.

Im 2004 waren erstmals alle sechs Schweizer Spielbanken mit Beteiligung der Casinos Austria-Gruppe während 12 Monaten in Betrieb. Dies sind namentlich die A-Casinos in Luzern, Bern und St. Gallen sowie die B-Casinos St. Moritz, Zürichsee und Schaffhausen mit insgesamt 630 Mitarbeitenden. Casinos Austria Swiss AG betreibt alle 6 Spielbanken in Joint Ventures mit Schweizer Partnern. In Bern, Luzern und St. Moritz besteht zudem ein Managementvertrag für die alleinige operative Betriebsführung.

Beachtliches Unternehmensergebnis und positive Entwicklungen im 2004

Der im Teilkonzernabschluss ausgewiesene Jahresgewinn von CHF 6.261 Millionen ist besonders erfreulich, musste doch die Casinos Austria Swiss AG im Jahr 2003 noch einen konsolidierten Verlust von CHF 1.232 Millionen – resultierend aus Abschreibungen von Anfangsinvestitionen in den ersten Betriebsjahren – verzeichnen.

Glücklich ist der internationale Marktleader über die Wachstumsentwicklung des Spielbankenmarktes in der Schweiz, vor allem im Vergleich zu den Nachbarländern Frankreich, Deutschland und Österreich. Dazu entscheidend beigetragen, haben ein vergleichsweise moderneres, stärker auf die Gäste ausgerichtetes Spielbankenprodukt sowie die im Vergleich zum benachbarten Ausland vorteilhafteren rechtlichen und damit auch unternehmerischen Rahmenbedingungen in der Schweiz.

Entwicklungen der Spielbanken im 2004

Besonders zufrieden war Casinos Austria Swiss AG im vergangen Jahr mit der Entwicklung der drei A-Casinos. Die Neuausrichtung des Grand Casino Luzern konnte erfolgreich abgeschlossen werden und führte zu einer deutlichen Umsatz- und Gewinnsteigerung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2003. Sehr positiv hervorzuheben ist auch die Festigung der starken Marktposition des Grand Casino im Kursaal Bern sowie die Lancierung des Grand Casino St. Gallen in Kooperation mit Swiss Casinos Holding AG.

Soziale Verantwortung – Grundlage für nachhaltigen Erfolg

Insgesamt konnten die sechs Casinos im 2004 rund 982’000 Besuche verzeichnen. Zudem ist die Schweiz das Land mit der höchsten Casinodichte und den höchsten Spielumsätzen pro Gast in Europa. Angesichts dieser Voraussetzungen gilt es, den noch jungen Schweizer Casinomarkt nicht zu überhitzen, sondern ihm mit sozialer Verantwortung gegenüberzutreten. So wurden in den 6 Spielbanken der Unternehmensgruppe im Vorjahr 985 Gäste aus Gründen des Spielerschutzes langfristig gesperrt; dies entspricht rund 28% der in der Schweiz während dieses Zeitraums verhängten Spielsperren.

Hubertus Thonhauser, Geschäftsführer der Casinos Austria Swiss AG, erklärt: „Nur ein verantwortungsvoller und sozial verträglicher Umgang mit den Casinogästen ist die Grundlage für die Entwicklung von gesunden Kundenbeziehungen und damit einer langfristigen Akzeptanz und letztendlich auch Rentabilität der Spielbanken. Die Schweiz verfügt heute im internationalen Vergleich über die wirksamsten Sozialkonzepte.“ Zudem unterstützt Casinos Austria aktiv die Forschung im Bereich des Spielerschutzes. Gemeinsam mit der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern wurde im Vorjahr eine international abgestützte Studie über das Verhalten von Spielern und Problemspielern durchgeführt. Die Erkenntnisse dieser Studie fliessen in die Sozialkonzepte der Spielbanken ein.

Ausblick 2005 – Elektronisches Spiel weiter im Vormarsch

Im ersten Quartal 2005 entwickelten sich die Spielbanken-Beteiligungen der Casinos Austria Swiss AG rund 3% über dem Budget. Fortgesetzt wurde der auch international zu beobachtende Trend eines Umsatzrückgangs im Tischspielbereich bei gleichzeitigem Anstieg des elektronischen Spiels wie z. B. Rouletteautomaten und Geldspielautomaten. Als Hauptgrund für diese Entwicklung sieht Hubertus Thonhauser die rasante technische Weiterentwicklung im elektronischen Spiel, verbunden mit einem verstärkt interaktiven Spielerlebnis, wie es der Gast früher nur im Tischspiel kannte. Gleichzeitig wird diese Tendenz durch die schrittweise demografische Änderung der Casinogäste begünstigt. Diese besitzen heute – weit stärker als früher – eine Affinität zu elektronischen Medien.

Die per 1. April gesetzlich verordnete Schliessung der rund 6’000 Geldspielautomaten in Schweizer Gaststätten – geschätztes Umsatzvolumen rund CHF 180 Millionen/Jahr – sollte allerdings keine nennenswerten Auswirkungen auf die Spielbankenerträge haben. Es ist zu erwarten, dass die Sozialkonzepte der Spielbanken eine Barriere für viele bisherige Beizen-Automatenspieler darstellen wird. Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass der überwiegende Teil der Spielsuchtproblematik aus unkontrollierten Glücksspielangeboten, wie Automaten in Gaststätten oder Tactilo-Geräte der Lotterien, resultiert.

Casinos Austria Swiss AG ist eine Tochtergesellschaft der weltweit tätigen Casinos Austria-Gruppe und im Rahmen der Beteiligungen an sechs Schweizer Spielbanken für die Bereitstellung von Spielbanken-Know-how verantwortlich. Zu diesem Zweck stellt sie Know-how und international erfahrenes Personal aus dem Unternehmensnetzwerk zur Verfügung. In der Schweiz ist die Unternehmensgruppe an drei Spielbanken mit A-Konzession (Luzern, Bern und St. Gallen) sowie drei mit B-Konzession (Schaffhausen, Pfäffikon SZ und St. Moritz) beteiligt. Bereits seit 1980 ist die Casinos Austria AG ferner in der Schweiz beratend für den Schweizerischen Casinoverband (SCV), ehemals Kursaalverband, tätig. Weitere Informationen sind unter www.casinos.at sowie www.casinosaustria.ch erhältlich.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Casinos Austria Swiss AG, Hubertus Thonhauser, Managing Director