Bundesarbeitskreis Spielbanken spricht sich für eine Spielbank im Freistaat Thüringen aus

„Mit Verwunderung hat der Bundesarbeitskreis Spielbanken von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Diskussion um die Spielbank in Erfurt verfolgt“, so Bernhard Stracke von der Bundeskoordinierung Spielbanken.
„Wir stehen zu einer Spielbank in Thüringen“, so Stracke.
Der Glücksspielstaatsvertrag wurde auch von Thüringen unterzeichnet.
„Spielbanken haben einen ordnungspolitischen Auftrag zu erfüllen, das Glücksspiel zu kanalisieren und zu legalisieren und unter geordneten Verhältnissen durchzuführen, dies gilt auch für den Freistaat Thüringen“, so Stracke.
Der Auffassung der SPD in Thüringen, es gäbe keine Klientel für eine Spielbank wiederspricht ver.di entschieden.
„In Erfurt wurde nicht nur der falsche örtliche Standort gewählt, sondern ein 5 Sterne Hotel ist nicht der geeignete Ort, um eine Spielbank zu betreiben“, so Stracke.

Ver.di erlaubt sich für die SPD noch den Hinweis, in Sachsen-Anhalt gibt es leider nicht die eine zitierte Spielbank. Seit fast zwei Jahren ist der Spielbetrieb in den drei Spielbanken eingestellt. Das Land Sachsen-Anhalt möchte ein legal angebotenes Spielbankangebot unterbreiten. Deshalb werden zurzeit entsprechende Zulassungen europaweit ausgeschrieben.
„Nachdem das Verfahren im Frühsommer abgeschlossen ist, gehen wir davon aus, dass danach wieder ein Spielbankangebot stattfinden wird“, so Stracke.

V.i.S.d.P: Mainz, 16.01.2013, Bernhard Stracke, Bundeskoordinierung Spielbanken, ver.di Bezirk Rhein-Nahe-Hunsrück, Münsterplatz 2-6, 55116 Mainz

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