5. und 6. Tag der WSOP in Las Vegas

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
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(rs) 27 Spieler kämpfen heute um die 9 Plätze an dem Finaltisch. Eduard „Eddie“ Scharf konnte sich trotz heftiger Spielaction behaupten und ist mit 523.000 in Turnierjetons immer noch gut dabei.

Viele dramatische Szenen prägten den 5. Tag des WSOP Turnier in Las Vegas. Der 22 jährige Schwede Mattias Anderssen, der nach einer kurzen Pause an den Spieltisch zurück kam, behauptete zu seinem Tischnachbar, dass ihm 100 – 200 tausend Chips fehlen würden. Seine Nerven lagen blank und er tobte am Spieltisch. Es stellte sich heraus, dass keiner seiner Chips fehlte.

Ausgeschieden ist unter anderem Dave „Devilfish“, einer der bekanntesten Pokerspieler im europäischen Raum.

Chipleader ist Greg Raymer, der sich über Online Poker qualifiziert haben sollte, gefolgt von Dan Harrington (Finalist 2003, 3. Platz der WSOP) und Davin Anderson. Marcel Luske spielt nach wie vor sein bestes Spiel in der Pokerszene. Mit 1.372.000 Chips liegt er zur Zeit auf dem 23. Platz.

Heute am 6. Tag (nach Las Vegas Zeit), kam John Murphy eine Stunde zu spät zum Turnier.

Julian Gardner war der erste der verbleibenden 32 Spieler der nach einer Pause nun auch seinen Platz räumen musste. Chris Ferguson verlor gegen Gary Jones ein „ALL IN“ Spiel und baute bis auf 200.000 seine Chips ab. Zur Zeit wird noch an drei Tischen (27 Spieler) um den Einzug ins Finale gekämpft.