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Berliner Hasardeur Ahmet Koc, wurde 8. Deutscher Pokermeister

Ich könnt dich knutschen! Mit diesem Satz, den der drittplazierte Wolfgang Pileki ([key:IC]), rief, als er All-In gehen musste und gewann, war klar wie herzlich, freundschaftlich und spannend das Poker – Finale, bei der 8. Deutschen Meisterschaft in der Spielbank Bad Zwischenahn war.

Bad Zwischenahn, der Austragungsort der 8. Deutschen Pokermeisterschaft, platzte aus allen Nähten. Hier wurde ein Event ausgetragen, daß man trotz der verfügbaren Räumlichkeiten, als hervorragend, bezeichnen konnte.
Freundliche Dealer, Turnierleiter Herr Bade, den nichts aus der Ruhe bringen konnte, Frau Weber-Ahrens die überall dort war,wo Sie benötigt wurde, die stillen Beobachter, die Vertreter und Direktoren der Spielbanken, das Fernsehen und die internationale Presse die hier vor Ort anwesend waren, zeigten wie bekannt, wichtig und beliebt die Pokerszene geworden ist. Es machte Spass in einer kleinen gemütlichen Spielbank, die ihre eigene familiäre Ausstrahlung hatte, dieses Finale zu spielen. Am ganzen Turnier-Ablauf merkte man, wie gut sich die Spielbank darauf vorbereitet hatte und wie Ernst man dieses Event nahm.
Eine Schöhnheits-Königin zog für die Turnierteilnehmer die Plätze aus und jeder Teilnehmer konnte dann sich mit Ihr fotografieren lassen. Alle bekamen am anderen Tag dieses exclusive Erinnerungsfoto ausgehändigt. Diese Idee wurde von allen mit Freuden aufgenommen.

Es war ein spannendes, unterhaltsames Finale für alle Zuschauer, die sich um die Tische drängten.

Über 9 Stunden lang saß Wolfgang Pileki, mit dem neuen deutschen Pokermeister Ahmet Koc aus Berlin am selben Tisch. Bis zum 3. Level wurde sehr verhalten gespielt. Dann gewann Ahmet 3 Spiele kurz hintereinander und schaffte es somit das höchste Tablestack am Tisch aufzubauen. Jetzt gab es für ihn kein Halten mehr. Jeder Highcard bei ihm folgte obligatorisch ein Race Maximum. Jeder Spieler, welcher ihm Paroli bieten wollte musste zwangsweise All In gehen. Dies nutzte er clever aus und erhöhte sein Kapital zusehends. Zur Freude der Zuschauer zeigte er mehrmals seine gelungenen Bluffs, zum Ärger seiner Gegenspieler gewann er fast immer mit der schwächeren Starthand auf die letzte Karte.
Stundenlang kämpfte Pileki, mit kleinem Geld, begleitet von guten Wünschen und grenzenlosen Optimismus seiner Freunde und Kollegen, ging mehrmals All und schaffte es mit Ahmet an den Finaltisch zu kommen.

Frank Debus aus Hamburg hatte sich einen beachtlichen Berg an Jetons erspielt und konnte sich gemütlich zurücklehnen.

Ahmet spielte weiterhin unter dem Jubel seiner Fans superaggressiv und zeigte keinerlei Nerven. Durch die jetzt sehr schnell steigenden hohen Limits mussten die Spieler mit geringerem Tablestack auch zweitklassige Hände spielen. Als erster räumte Fabrizio Leonardi aus Konstanz das Feld und schied als achter aus.
Kurz danach folgten Nguyen Thang Duc und Pham Thang Long, beide aus Schenefeld auf Platz sieben und sechs.

Jan Peter Jachtmann (Hamburg), belegte den vierten Platz gefolgt von Andreas Fritz (Baden – Baden), auf Platz 5.

Nach einer kurzen Pause wurde das Finale fortgesetzt. Ahmet Koc spielte Pilecki,mit einem Draw, All In, kaufte mit der fünften Karte seine Straße und verwies ihn auf den dritten Rang.
Nach kurzem Hin und Her kam es zum entscheidenden Spiel. Ahmet hatte das schlechtere Paar, kaufte aber wie so oft mit der letzten Karte das entscheidende 2. Paar. Frank Debus aus Hamburg wurde somit dt. Vizemeister und durfte sich über DM 60.000 Preisgeld freuen. „8. Deutscher Pokermeister 2000“ wurde Ahmet Koc, welcher das Finale für sich entschied und DM 100.000 gewann.

Die [key:IC], sowie die [key:IC] Werbepartner, sponserte zusätzlich für alle Pokerteilnehmer sowie den Dealern, Sachpreise im Wert von 5.000,- Mark. Besondern Dank gilt Klaus Günther der für alle Teilnehmer sein Casino Buch als Präsent dazu gab. Dies wurde auch von Herrn Bade und den Teilnehmern mit Freude entgegen genommen.