EU-Parlament greift Forderungen des Bundesverbandes privater Spielbanken auf

Berlin, 24. November 2011. Der Bundesverband privater Spielbanken in Deutschland (BupriS) begrüßt die Resolution des EU-Parlaments zum Online-Glücksspiel, welche das Europäische Parlament am 15.11.2011 in Straßburg verabschiedet hat. Das EU-Parlament reagiert damit auf das im März 2011 von der EU-Kommission vorgelegte Grünbuch zum Online-Glücksspiel.

In der Resolution fordert das EU-Parlament ein stärkeres gemeinsames Vorgehen der EU-Mitgliedstaaten im Bereich des Online-Glücksspiels, insbesondere im Kampf gegen das illegale Online-Glücksspiel sowie gegen Betrug und Geldwäsche. Die EU-Parlamentarier fordern die EU-Kommission zum Handeln auf. Die privaten Spielbanken begrüßen diese Position, weil die Vollzugsdefizite auf nationaler Ebene endlich überwunden werden müssen. Aktuell stellen unterschiedliche nationale Regeln im Bereich des Online-Glücksspiels die Mitgliedstaaten vor große Vollzugsprobleme.

Der Bundesverband privater Spielbanken in Deutschland begrüßt die Entscheidung der Europäischen Union, die glücksspielrelevanten Fragen endlich anzupacken. Im Bereich des Online-Glücksspiels ist aufgrund des naturgemäß grenzüberschreitenden Charakters ein einheitliches Handeln auf europäischer Ebene in Ergänzung zu den nationalen Anstrengungen der Mitgliedstaaten zwingend erforderlich. So sprechen sich die EU-Parlamentarier zum Schutz Minderjähriger und gefährdeter Verbraucher insbesondere für die Entwicklung gemeinsamer Standards zum Verbraucherschutz und die Einführung gesamteuropäischer einheitlicher Minimalstandards zur elektronischen Identifizierung aus. Ferner soll als erster Schritt ein gesamteuropäischer Verhaltenskodex zum Online-Glücksspiel die Rechte und Pflichten sowohl der Anbieter als auch der Verbraucher normieren.

Ferner begrüßt der Bundesverband privater Spielbanken die Empfehlung der EU-Parlamentarier zur Einführung von Lizenz-Modellen im Bereich des Online-Glücksspiels in den Mitgliedstaaten. Das strenge Konzessionssystem der Spielbanken in Deutschland hat sich bewährt und steht für verantwortungsvolle Glücksspielregeln in allen Bereichen.

Über den Bundesverband privater Spielbanken in Deutschland e. V. (BupriS)
  • BupriS vertritt elf staatlich konzessionierte Spielbankenunternehmen in privater Trägerschaft mit 34 Standorten in sechs Bundesländern (Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz).
  • Sitz des BupriS ist Berlin. Vorsitzender ist Martin Reeckmann (Rechtsanwalt).
  • In BupriS zusammengeschlossene Unternehmen: Spielbank Bad Neuenahr GmbH & Co. KG; Spielbank Bad Homburg Wicker & Co. KG; Spielbank Berlin Gustav Jaenecke GmbH & Co. KG; Spielbank Frankfurt GmbH & Co. KG; Kurhessische Spielbank Kassel/Bad Wildungen GmbH & Co. KG; Ostsee Spielbanken GmbH & Co. KG; Spielbank Hamburg, Jahr + Achterfeld KG; Spielbank Mainz/Trier/Bad Ems GmbH & Co. KG; Spielbankgesellschaft Mecklenburg GmbH & Co. KG; Spielbank Niedersachsen GmbH; Spielbank Wiesbaden GmbH & Co. KG
  • Die 34 privaten Spielbanken im BupriS …
  • – wurden 2010 von 2,7 Mio. Gästen besucht. – erzielten durchschnittlich 87 € Bruttospielertrag und 18 € Tronc pro Gast,
    – erzielten 2010 einen Bruttospielertrag von 235 Mio. Euro und zahlten hiervon 143 Mio. Euro in Form von Abgaben und Steuern an den Fiskus,
    – beschäftigen 2.100 Mitarbeiter.
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