Auszeichnung und Förderung junger Operntalente

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Staatsoper und Casinos Austria vergeben Waechter Medaillen 2003

Staatsoperndirektor Ioan Holender und Casinos Austria Gen.-Dir. Stv. Dr. Emil Mezgolits vergaben heute im Teesalon der Wiener Staatsoper die diesjährigen Eberhard Waechter Medaillen. Diese Auszeichnung und Förderung im Gesamtwert von € 21.800,- erhalten jedes Jahr junge NachwuchskünstlerInnen der österreichischen Opernbühnen, die damit für außergewöhnliche Leistungen geehrt werden.

Mit einer Eberhard Waechter Medaille und einem Scheck in der Höhe von € 8.700,- wurde Genia Kühmeier (für Inès in LA FAVORITE und Pamina in DIE ZAUBERFLÖTE) ausgezeichnet, je eine Medaille und einen € 4.350-Scheck erhielten Morten Frank Larsen (für die Titelpartie in IL PRIGIONIERO) und In-Sung Sim (für Alessio in LA SONNAMBULA). Zwei Förderungspreise in der Höhe von je € 2.200,- gingen an Arantxa Armentia vom Landestheater Linz und Alex Esposito vom Stadttheater Klagenfurt.

Ambitionierte Kunstförderung und kulturelles Engagement kennzeichnen die Unternehmensphilosophie von Casinos Austria seit über 30 Jahren. Zum Gedenken an Kammersänger Eberhard Waechter wurde im Jahr 1997 auf Initiative des damaligen Kunstministers Dr. Rudolf Scholten und Staatsoperndirektor Ioan Holender von Casinos Austria eine Medaille gestiftet. Diese wird seitdem für außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Interpretation einer Opernrolle auf einer österreichischen Bühne vergeben, was jährlich am Ende der Saison – heute bereits zum siebten Mal – passiert.

Darüber hinaus agiert Casinos Austria auch in den eigenen Häusern überaus kunstsinnig. So wurde jedes der zwölf österreichischen Casinos von namhaften nationalen oder internationalen Künstlern gestaltet. Diese spiegeln damit die breit gefächerten Aktivitäten im Bereich von darstellender und bildender Kunst wider. Obwohl jedes einzelne Casino eine in sich geschlossene Einheit bildet, ergeben sie alle zusammen eine mosaikartiges Gesamtkunstwerk.

Foto (v.l.n.r.): Casinos Austria Gen.-Dir. Stv. Dr. Emil Mezgolits, Staatssekretär Franz Morak, Preisträgerin Genia Kühmeier, Staatsoperndirektor Ioan Holender (Foto Haslinger, Abdruck honorarfrei)