Tarifstreit in den Bayerischen Spielbanken

Tarifstreit in den Bayerischen Spielbanken

Tarifstreit nach Verhandlungen beendet

Zufrieden zeigte sich der Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung, Erwin Horak, darüber, dass sich am Wochenende der Freistaat Bayern und die Gewerkschaft ver.di nach langwierigen und schwierigen Verhandlungen im Tarifstreit der Bayerischen Spielbanken einigen und einen neuen Tarifvertrag für alle Mitarbeiter abschließen konnten. Der Freistaat hatte ver.di mehrfach aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Nur dort sei, wie das Ergebnis zeigt, eine Lösungsfindung möglich.

Kernpunkt des neuen Vertrages ist eine völlige Neuausrichtung der erfolgsabhängigen Bezahlung der Croupiers. „Es ist gelungen, die leistungsabhängigen Gehaltsbestandteile gegenüber dem Festgehalt deutlich zu erhöhen. Für den Freistaat Bayern ist es aber auch wichtig gewesen, dass sich der nun erzielte Tarifabschluss im Rahmen des Abschlusses des öffentlichen Dienstes bewegt“, erklärte Horak.

Nach Meinung Horaks konnte eine Einigung erzielt werden, die sowohl die allgemeine schwierige wirtschaftliche Situation berücksichtige und dabei gleichzeitig auch die positive Weiterentwicklung der Bayerischen Spielbanken unterstützen werde. Jetzt sei es wichtig, nach den Wochen der Arbeitskampfmaßnahmen, die auch die Gäste verärgert haben, wieder schnell zum Normalbetrieb zurückzukehren. Horak: „Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen, darauf müssen wir uns alle wieder besinnen.“

Quelle: Infofax/Bayerische Spielbanken – Zentralverwaltung, München