Tätigkeiten der ESBK im Jahr 2015

Medienmitteilungen, Der Bundesrat, 07.07.2016
Bern. Der Bundesrat hat heute den Jahresbericht der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) zur Kenntnis genommen. Die ESBK zieht wie bereits in den Jahren zuvor eine positive Bilanz über ihre Tätigkeit im Jahr 2015. Die Spielbanken haben insgesamt die für sie geltenden Verpflichtungen umgesetzt. Die Zahl der neu eröffneten Strafverfahren im Berichtsjahr ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

Die ESBK führte im Rahmen ihrer Aufsichtstätigkeit in allen Spielbanken Inspektionen durch und untersuchte dabei vor allem die Massnahmen im Bereich des Sozialkonzeptes. Die Überprüfungen konzentrierten sich insbesondere auf die Früherkennung von Personen mit einem problematischen Spielverhalten.

Die Kommission eröffnete 2015 mehr als 120 Verfahren wegen illegalen Glücksspiels im Online-Bereich, wobei es sich vorwiegend um den Betrieb von Terminals handelt, mit welchen Glücksspiele in öffentlichen Lokalen angeboten werden. Die Zahl der neu eröffneten Fälle entspricht in etwa dem Stand von 2014.
Der Bruttospielertrag der Schweizer Spielbanken sank 2015 um 4 Prozent. Die Steuereinnahmen nahmen im Vergleich zu 2014 als Folge der progressiven Ausgestaltung des Abgabesatzes um 4,91 Prozent auf 319,5 Millionen Franken ab. Die Rentabilitätslage ist gesamthaft gesehen im Vergleich zu anderen Branchen nach wie vor als relativ gut zu beurteilen.

Von den Steuereinnahmen aufgrund der Spielbankenabgabe konnten der AHV 273 Millionen Franken entrichten werden; 47 Millionen Franken gingen an die Standortkantone von B-Spielbanken.

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