Öffentlich–rechtliche Spielbanken bestätigen amtierenden Verbands–Vorstand für weitere zwei Jahre

Verschärfter Wettbewerb verlangt klare Positionierung und personelle Kontinuität

Baden-Baden, 15. Juni 2016. Mit Otto Wulferding, Vorsitzender des Deutschen Spielbankenverbandes DSbV und Michael Burkert, Stellvertreter, haben die DSbV-Mitglieder ihren amtierenden Vorstand einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. „Die Expansion der nicht regulierten Online-Casinos und der Sportwetten-Anbieter erfordert eine klare Positionierung der legalen Spielbanken. Wir werden weiter den Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und Interessengruppen führen, um auf den wertverbundenen Auftrag der staatlich-konzessionierten Spielbanken hinzuweisen“, so Wulferding. So nahmen die Vorstände des DSbV erst vor kurzem als Redner an der Fachtagung des Arbeitskreises Spielsucht in Unna teil. „In der öffentlichen Diskussion zeigen wir, wie wir den Auftrag mit Leben erfüllen. Wir sprechen daher über Entertainment im Casino ebenso wie über das Know How der Spielbanken in Fragen des Spielerschutzes und der Sozialverantwortung. Und wir stellen heraus, wie die Bedingungen eines kontrollierten und gemeinwohlorientierten Glücksspiels in Zeiten der digitalen Transformation sind.“

Der Verband vertritt die öffentlich-rechtlich verfassten Spielbanken auf Landes-, Bundes- und Europaebene: Das sind neun Spielbank-Gesellschaften in acht Bundesländern. Hier ermöglichen sie legales, staatlich-konzessioniertes Glücksspiel an 35 Standorten. Dabei haben die öffentlich-rechtlichen Gesellschaften (neben den privatwirtschaftlichen) einen Marktanteil am Brutto-Spielertrag (Einsätze abzüglich Gewinne) von 56 Prozent sowie bei 3 Millionen Besuchern einen Gäste-Anteil von 55 Prozent. Die öffentlich-rechtlichen Spielbanken meldeten 2015 einen „Umsatz“ von 307 Mio. Euro (+7 Prozent gegenüber 2014).

„Die Bundesländer haben den staatlich-konzessionierten Spielbanken den ordnungspolitischen Auftrag erteilt, ein attraktives, verantwortungsvolles und seriöses Glücksspielangebot bereitzustellen. Diesen Auftrag erfüllen wir in einem Wettbewerb, in dem öfter die Regulierung unterlaufen wird unter der Maßgabe, Glücksspiel dem freien Markt zu überlassen. Es ist aber gesellschaftlich nicht sinnvoll, alles umzusetzen, was betriebswirtschaftlich machbar ist“, erklärt Wulferding. Der Verband lehnt daher eine Kommerzialisierung des Glücksspiels ab.

Michael Burkert ist seit 2007 Geschäftsführer der Saarland-Sporttoto GmbH und der Saarland-Spielbank GmbH sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DSbV. Otto Wulferding übernahm 2008 die Geschäftsführung für die Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH.

Weitere Informationen: Otto Wulferding, DSbV Deutscher Spielbankenverband e.V.. Telefon: 07221 / 3024-177. E-Mail: info@deutscher-spielbankenverband.de

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