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Erste Lizenz als Ausländer

Klagenfurter eröffnet Spielcasino in Slowenien

Ein Klagenfurter hat als erster Ausländer in Slowenien eine Casino-Lizenz erhalten. Das Spielcasino „Tivoli“ befindet sich in Lesce bei Bled und wurde am Freitagabend eröffnet.

Modernes Casino mit 90 Automaten

Das neue Casino in Oberkrain heißt „Tivoli“. Von außen ist es ein großer, verspiegelter Würfel. Es will das modernste Casino Sloweniens sein. Auf 700 Quadratmetern stehen 90 Spielautomaten und zwei Roulettische – allerdings ohne Croupiers, denn das sogenannte Live-Spiel wie in anderen Casinos ist noch tabu.

Gute Kontakte zu slowenischer Regierung

Der Klagenfurter Ingo Pobaschnig hat die Lizenz für einen österreichischen Investor bekommen. Das sei sehr ungewöhnlich, sagt er, denn immerhin habe es 180 Bewerber für zwei Casino-Lizenzen gegeben; außerdem wurden bisher Genehmigungen nur an slowenische Staatsbürger vergeben. Pobaschnig verfügt jedoch über gute Kontakte durch seine Passion, dem Fliegenfischen in slowenischen Flüssen. „So habe ich persönliche Kontakte zur Wirtschaft geknüpft und dadurch Beziehungen zur Regierung aufgebaut. So hat man auch einen gewissen Vertrauensvorschuss“, so der Casino-Besitzer.

Lizenz für bis zu 200 Spielapparate

Fünf Millionen Euro wurden ins Tivoli gesteckt. Die Lizenz erlaubt dem Casino rund um die Uhr offen zu halten. In Österreich sei für einen Privaten keine Lizenz für ein so großes Casino zu bekommen, da diese den Casinos Austria vorbehalten sind, so Pobaschnig: „Es gibt keinerlei Spielcasinos mit acht bis elf Apparaten in verschiedensten Gasthäusern, Cafes oder Wettbüros. Wir haben eine Lizenz, durch die wir bis zu 200 Apparate aufstellen dürften.“

Weitere Lizenz für Pobaschnig wünschenswert

Das Casino ist nicht nur für Slowenen gedacht. Ingo Pobaschnig rechnet auch mit vielen Gästen, die über die Karawankenautobahn kommen. Und er denkt bereits an weitere Projekte: „Ich will mich zunächst einmal hier beweisen. Ich habe auch alles eingehalten, was ich der Regierung versprochen habe. Wir sehen dem relativ positiv entgegen, dass wir vielleicht noch eine Lizenz dazubekommen.“ Der Dierktor des Tivoli ist übrigens ein slowenischer Staatsbürger – das schreibt das Glücksspielgesetz so vor.