Ein neuer Chef ist im Spiel

Stefan Harra heißt der neue Chef im Casino Salzburg, das er zur Nummer eins machen will. Nächstes Jahr wird in Kleßheim umgebaut.

Salzburg (SN-schö). Das Casino Salzburg hat einen neuen Chef. Stefan Harra, 41, und zuletzt Leiter des Grand Casinos in Bern, hat mit 1. September die Geschäfte übernommen. Vorgänger Johann Haidner hatte sich im Sommer in den Ruhestand verabschiedet.

„Es war auch ein Wunsch meiner Familie, nach Österreich zurückzukehren“, erklärt der gebürtige Oberösterreicher Harra. 18 Jahre lang reiste er für die Casinos Austria International rund um den Globus: Er war leitender Kassier und Techniker auf Kreuzfahrtschiffen in der Karibik, war Geschäftsführer der Casinos in Leningrad und Novgorod, baute drei Spielcasinos in der Slowakei auf, war Acting Game Shift Manager in Canberra/Australien und – ehe er in die Schweiz übersiedelte – Chef im Casino Munkebjerg in Dänemark.

Trotz der vielen Stationen und Erfahrungen, die er bisher im Casino-Betrieb gemacht hat, bezeichnet sich Stefan Harra immer noch als „Quereinsteiger“. Nach dem Studium der Elektrotechnik sei er einige Jahre in Metall verarbeitenden Betrieben tätig gewesen, erzählt er. „Dann habe ich das Abenteuer gesucht und im Casino gefunden.“ Als Automatentechniker im Casino Baden hat er 1988 angefangen.

Als neuer Chef in Kleßheim will Harra sein Haus mit 108 Mitarbeitern „natürlich zur Nummer eins in Österreich machen“. Derzeit wechselt Salzburg in der Liste der zwölf Casinos Austria zwischen Rang fünf und sechs. Das jährliche Einspielergebnis beträgt rund fünf Millionen Euro.

Doppelt so viel Geld – „vielleicht auch ein bisschen mehr“ – soll für den Umbau von Schloss Kleßheim ausgegeben werden. Geplanter Start: Sommer 2007. Vor allem in die Technik, neue Fenster, Heizung und Lüftung müsse investiert werden, betont Harra. Ausbauen will der neue Geschäftsführer den Faktor „Erlebnis im Casino“.

Über seine Nachbarn, das Red-Bull-Stadion und den Europark, sagt Harra: „Je mehr die Gegend belebt wird, umso besser.“ Und über sich selbst: „Ich gebe niemals auf und habe immer schon die nächste Verbesserung im Kopf.“

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