Die Schweizer Casinos fordern wesentliche Änderungen am Entwurf des Geldspielgesetzes

Bern, 18. August 2014.
Vernehmlassungsverfahren zum Entwurf des Bundesgesetzes über Geldspiele. In einer gemeinsamen Vernehmlassungsantwort lehnen alle 21 Schweizer Spielbanken den Entwurf des Geldspielgesetz es ab und fordern wesentliche Korrekturen.

Die Umsätze der Casinos sind seit 2007 um 27% zurückgegangen, die Abgaben an die AHV und die Kantone sogar um 34%, dies obwohl zwei neue Casinos eröffnet wurden.

Die hoch regulierten Schweizer Spielbankenverlieren Marktanteile an die Konkurrenz, die viel schwächer oder gar nicht reguliert ist. Die Kunden der Schweizer Casinos wandern ab zu frei zugänglichen Angeboten im Internet, in das grenznahe Ausland und zu illegalen Spielclubs.

Der Entwurf zum Geldspielgesetz löst diese Probleme nicht, sondern schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Spielbanken und würde zu einem weit eren Rückgang der Casinoumsätze und der Abgaben an AHV und Kantone führen

Christophe Darbellay, Präsident des Schweizer Casino Verbandes, sagte heute: „Der Gesetzgeber muss sich wieder auf die ursprünglichen Ziele konzentrieren. Die Schweizer sollen in den kontrollierten und überwachten Schweizer Casinos spielen, und nicht bei ausländischen Angeboten. Voraussetzung dafür sind für die Gäste attraktive Schweizer Casinos. Damit fliessen auch die entsprechenden Abgaben in die AHV und nicht ins Ausland.“

Konkret fordert die Casinobranche vom neuen Geldspielgesetz:

1. Die Spielbankenspiele müssen im Gesetz klar definiert werden und ein wettbewerbsfähiges Angebotzulassen.

2.Innovationen sind im Geldspielmarkt zentral. Es darf nicht sein, dass in Schweizer Casinos Spiele, die international zugelassen sind, wegen Schweizer Sondervorschriften nicht angeboten werden können.

3. Die bestehende Anzahl von 700 Lotterie-Geldspielautomaten (Tactilos) darf nicht erhöht werden (Statusquo)

4. Keine Geldspielturniere ausserhalb von Spielbanken. Sie sind das Einfallstor für illegale Geldspiele. Jugend- und Sozialschutz können nicht sichergestellt werden.

5. Das Online Verbot für die Schweizer Casino s muss schnellst möglich aufgehoben werden.

6. Eine neue Präventions Kommission mit 12 Mitgliedern würde zu Doppelspurigkeiten führen.
Die vollständige Vernehmlassung der Casinobranche finden Sie un
ter
www.switzerlandcasinos.ch
.
Weitere Auskünfte:
Christophe Darbellay, Präsident Schweizer Casino Verband
SCV: 079 292 46 11
Marc Friedrich, Geschäftsführer
SCV: 079 279 39 62

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