Glücksspiel im Binnenmarkt zwischen Staats- und Partikularinteressen – ISA-GUIDE.de

Glücksspiel im Binnenmarkt zwischen Staats- und Partikularinteressen

Prag 15.-16. Juni 2009

Lotterien und Glücksspiele bilden seit jeher eine zuverlässige staatliche Einnahmequelle. Nach st. Rspr. des EuGH ist die Veranstaltung von Glücksspielen aber eine Dienstleistung im Sinn der Grundfreiheiten des Binnenmarkts.

Die Verabschiedung der Dienstleistungs-RL hat die geringen Chancen einer Regulierung des Glücksspielsektors auf EU-Ebene deutlich gemacht. Dies mag sich durch die angekündigte Öffnung des französischen Markts für Online-Glücksspiele ändern, und ein Bericht des vergangenen französischen Ratsvorsitzes betont die Notwendigkeit von EU-Maßnahmen auf diesem Gebiet. Die (Nicht-) Regulierung von Online-Glücksspielen, mit der sich zuletzt auch das Europäische Parlament befaßte, bietet in der Tat besondere Herausforderungen.
Diese in enger Zusammenarbeit mit dem tschechischen Ratsvorsitz organisierte Veranstaltung bietet Regulatoren und Interessengruppen die Möglichkeit zu einem strukturierten Dialog über die rechtlichen Aspekte dieser Entwicklungen.

Rechtsgebiete: Glücksspielrecht, Binnenmarkt, Grundrechte, Medienrecht, Strafrecht, Verfassungsrecht, Verbraucherschutz, Wettbewerbsrecht

Zielgruppe: In der Glücksspielwirtschaft tätige Unternehmen, Finanz- und Aufsichtsbehörden, Verbraucherverbände, Anwälte und Rechtswissenschaftler

Referenten

Prof. Dr. Siegbert Alber, Ernst & Young, ehemaliger Generalanwalt beim EuGH, Stuttgart; Andrew Cunningham, Ministerium für Kultur, Medien und Sport, London; Manuel Espárrago, Brussels Manager, Remote Gambling Association RGA, Brüssel; Maarten Haijer, Director of Regulatory Affairs, EGBA, Brüssel; Ellen Heldahl, Ministerium der Finanzen, Stockholm; Dr. Wolfgang Heusel, Direktor, ERA, Trier; Prof. Dr. Christian Koenig, Zentrum für Europäische Integrationsforschung, Universität Bonn; Prof. Dr. Michael Levi, Universität Cardiff; Alan Littler, Forschungsgruppe Glücksspiel, Tilburg; Jean-Philippe Mochon, Französische Ständige Vertretung bei der EU, Brüssel; JUDr. Jan Raku�an, Ministerium der Finanzen, Prag; Stefano Sbordoni, Studio Legale Sbordoni, Rom; David Schreib, Tschechische Ständige Vertretu ng bei der EU, Brüssel; Mgr. Petra �kadrová, Ministerium der Finanzen, Prag; Dr. Franz-Philipp Sutter, Stellv. Leiter der Abt. Rechtspolitik, Bundesministerium für Finanzen, Wien; Jacques Toubon MdEP, Brüssel/Straßburg; Tjeerd Veenstra, Direktor, Europäischer Staatslotterien- und Totoverband, Rijswijk; Philippe Vlaemminck, Advocaat, Vlaemminck & partners, Gent; Robert Young, Europe Economics, London; JUDr. Dana Zíchová, Ministerium der Finanzen, Prag; Ing. Tomá� Zídek, stellvertretender Finanzminister, Prag
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