Entsetzen über Steuerpläne – Automatenverbände protestieren heftig

„Völlig entsetzt“ und „hochgradig irritiert“ zeigen sich Andy Meindl und Uwe Lücker, die Vorsitzenden der Automatenverbände Bayern und Niedersachsen, über die Spieleinsatzsteuer-Initiative ihrer Bundesländer.

„Wie sollen unsere Betriebe eine Steuererhöhung von 450 Prozent überleben?“, fragt Andy Meindl aus Bayern. „Ich bin entsetzt darüber, wie hier leichtfertig nicht nur unsere Betriebe, sondern vor allem auch unsere Mitarbeiter in größte Sorge um ihre Existenz getrieben werden.“ Politisch ist für Meindl außerdem „völlig unverständlich“, wie die bayerische Regierungspartei CSU einerseits die Stärkung des Mittelstandes und eine liberale Wirtschaftsordnung auf ihre Fahnen schreibe, und andererseits mit solchen Vorstößen „90 Prozent einer mittelständischen Branche existenziell gefährdet- mindestens.“

Uwe Lücker aus Niedersachsen teilt dieses Entsetzen nicht nur, sondern „versteht diesen Schwenk der niedersächsischen Politik überhaupt nicht“. Das Landeskabinett habe nämlich seines Wissens nach per Beschluss eine weitere Verfolgung der Spieleinsatzsteuer abgelehnt. Die Änderung in der Linie der Landesregierung irritiere ihn doch sehr. Lücker wie Meindl waren und sind „auf allen Ebenen“ aktiv, um „sämtliche Hebel gegen die Spieleinsatzsteuer-Pläne in Bewegung zu setzen“. Das gelte auch für alle anderen Verbände der Automatenwirtschaft.

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