Betrugsskandal bei Sportwetten bestätigt Grundentscheidung des Gesetzgebers – Glücksspiel darf kein freier Markt werden“

Meldung des Staatsministeriums des Innern:

Der aktuelle Betrugsskandal bei Sportwetten bestätigt für Innenminister Dr. Günther Beckstein die Grundentscheidung des Gesetzgebers, dass das Glücksspiel kein „Markt“ ist, den man allgemein freigeben könnte, sondern staatlicher Regelung bedarf. Dies gilt umso mehr, als es zwischen illegalen Wettbüros und der internationalen Organisierten Kriminalität Verflechtungen gibt, die über die Verfehlungen Einzelner weit hinausgehen.

Bayern geht deshalb entschieden gegen jede Form von illegalem Glücksspiel vor. Erlaubt ist im Freistaat nur das ODDSET-Angebot der Staatlichen Lotterieverwaltung. Alle anderen Sportwettangebote sind illegal und strafbar. Schon fast ein Skandal im Skandal ist es für Beckstein, wie sich manche illegalen Anbieter nun als Wahrer der Spielerinteressen aufspielen. Beckstein: „Jetzt geht es um zweierlei: Die kriminellen Machenschaften, auf die die Staatliche Lotterieverwaltung schon im August 2004 hingewiesen hat, müssen schnell und rückhaltlos aufgeklärt wer! den und bei den Sportwetten muss jede Form von illegalem Glücksspiel unterbunden werden.“ Der Einsatz in Bayern gegen illegale Sportwetten ist laut Beckstein durchaus erfolgreich. So hat seit 2002 bereits eine Vielzahl von Annahmestellen für illegale Sportwetten ihre Aktivitäten in Bayern eingestellt. „Allerdings müssten alle Bundesländer so wie Bayern mit aller Konsequenz gegen illegale Sportwetten vorgehen. Es ist nicht hinnehmbar, wenn einzelne Länder illegal Sportwetten tolerieren und damit die Anbieter zum Rechtsbruch geradezu ermuntern. Ebenso wenig ist nicht akzeptabel, dass weiterhin bundesweit für illegale Sportwetten in den Medien geworden wird“, so Beckstein. Der Minister fordert dazu ein abgestimmtes und energisches Vorgehen aller Landesmedienanstalten. Beckstein: „Wir dürfen nicht zulassen, dass durch Werbung in den Medien illegale Sportwetten den Anschein der Legalität erhalten.“

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