170.000 Dollar bis zur Wertlosigkeit gewaschen

Wer so viel Pech hat, hätte einen Preis verdient.

Ein Spieler aus Südafrika tippte als einziger den richtigen Einlauf bei einem Pferderennen. Weil es ein regelrechtes Favoritensterben gab, war die Quote entsprechend hoch. 170.000 Dollar war dieser Tipp wert. Das sei im Verhältnis zum Einsatz (der geheim gehalten wird) einer der höchsten je erreichten Gewinne, liessen die Buchmacher verlauten.


Das dicke Ende kommt jedoch noch. Der Spieler vergass sein Ticket aus der Hose rauszunehmen, welche seine Frau prompt in die Wäsche nahm. Diese war so gründlich, dass das Ticket völlig unleserlich

wurde! Der arme Mann versuchte dann vergeblich beim Wettbüro zu beweisen, dass er derjenige war, welcher richtig getippt hätte.

Der Chefbuchmacher Ndong Sima glaubte dem Mann sogar, denn erstens erkannte der verantwortliche Buchmacher den Mann wieder und zwietens hatten sie ja ein Duplikat des Wettscheines, damit beim Vorweisen des Originales kein Betrug möglich sei. Auf dem Duplikat steht jedoch nicht wer die Wette einbezahlt hat.

Nun ist es den Buchmachern verboten (welch schlaues Gesetz aus Sicht der Buchmacher), einen Gewinn auszuzahlen, wenn das grüne Originalticket nicht vorgewiesen werden kann. Zudem werden nicht eingelöste Gewinntickets 7 Tage nach dem Eingang geschreddert. Dem vermeintlichen Wettkönig gelang es auf jeden Fall nicht rechtzeitig einen stichhaltigen Beweis zu erbringen um das Geld abzuholen.

Dafür gibt es wahrscheinlich ein kleines Fest bei den Buchmachern. Unbekannt ist zudem in welchem Zustand sich die Ehe der „Geldwäscher“ befindet.