Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) lud zum Parlamentarischen Abend ein. – ISA-GUIDE.de

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) lud zum Parlamentarischen Abend ein.

Am 28. September 2017 lud der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) gemeinsam mit dem Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. zum Parlamentarischen Abend in Magdeburg ein.

Der Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft, Georg Stecker, begrüßte gemeinsam mit Thomas Breitkopf, Erster Vorsitzender des Landesverbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland und Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer, die Vertreter der Landtagsfraktionen sowie die Branchevertreter.

In seiner Begrüßung stellte Georg Stecker auf die jüngsten Entwicklungen bei den parlamentarischen Beratungen der Länder über den Glücksspielstaatsvertrag ab. Mit Blick auf ein absehbares Scheitern des Glücksspielstaatsvertrages forderte Stecker ein Umsteuern: „Wir brauchen dringend einen Paradigmenwechsel in der Regulierung. Machen Sie die Qualität der jeweiligen Spielhalle zum Kriterium! Wer sich aktiv um einen guten Spieler- und Jugendschutz kümmert, wer sich einer unabhängigen strengen Zertifizierung unterwirft, soll eine gesicherte Existenz haben und muss sogar gestärkt werden. Und wer keinen ausreichenden Verbraucherschutz bietet, sich nicht an Regeln hält, soll vom Markt verschwinden.“

v. l. n. r.: Georg Stecker (DAW), Tobias Krull MdL, sozialpolitischer Sprecher der CDU Fraktion, Thomas Breitkopf (BA)

Thomas Breitkopf veranschaulichte in seiner Rede die aktuellen Entwicklungen und Probleme der Branche in Sachsen-Anhalt: „Obwohl die in Sachsen-Anhalt angelegten Maßstäbe sowie der Vollzug im Ländervergleich moderat sind, stehen hier viele Betriebe vor einer ungewissen Zukunft. Insbesondere die unpräzise Definition von Kinder- und Jugendeinrichtungen macht es in den Städten Sachsen-Anhalts nahezu unmöglich eine Spielhalle zu betreiben.“ Zugleich veranschaulichte Breitkopf die Unterschiede zwischen einer legalen Spielhalle und einem illegalen Café-Casino für die anwesenden Politiker und forderte eine Neuregelung des Berufszugangs des Automatenunternehmers.