Sechzehn Personen die Online-Glücksspiele betreiben, geschnappt

Bangkok. Die Polizei hat sechzehn thailändische Bürger geschnappt, die angeblich Online-Glücksspiele betrieben haben.

Mehr als 100 Millionen sollen mit diesen Webseiten pro Monat generiert worden sein. Das Anti-Geldwäsche Amt (AMLO) wird die damit verbundenen finanziellen Transaktionen untersuchen und hofft so, noch mehr Komplizen der Organisation verhaften zu können. Dies sagte Pol Maj General Suphaset Chokchai, Leiter der Abteilung für die Bekämpfung technischer Verbrechen (TCSD) am Mittwoch gegenüber der Presse.

Die Polizei hat bereits 18 Standorte in Bangkok durchsucht. Dabei wurden in einem Glücksspiel-Callcenter zehn Frauen und sechs Männer festgenommen sowie 50 Computer und diverse Kontobücher beschlagnahmt. Die Verdächtigen müssen bei einer Verurteilung wegen Glücksspiel und Geldwäsche mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und 5,000 Baht Geldbußen rechnen, sagte Suphaset Chokchai.

AMLO Chef Pol Oberst Sihanart Prayoonrat sagte, dass seine Agentur bereits zehn Millionen Baht auf 38 Bankkonten von Mitgliedern des Online-Glücksspiel-Netzwerks eingefroren habe. Da die TCSD für außerhalb des Landes betriebene Webseiten, die Glücksspiele anbieten, keine Befugnisse habe, um Betreiber festzunehmen oder die Seiten zu blockieren, hat sie die Zusammenarbeit mit der nationalen Rundfunk- und Telekommunikation Kommission (NBTC) gesucht.

Adirek Weerakit, Leiter des Büros der NBTC Region 1 sagte, dass Beamte der NBTC Region 5 Serviceprovider gebeten habe, zu prüfen, ob Internet-Links zu Online-Glücksspielseiten in den Nachbarländern existieren. Man fand einen Link ins Grenzgebiet von Sa Kaew. Die Behörden untersuchen nun, wer diese Seite betreibt.

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