Überteuerte Lotterieanbieter müssen mit einem Monat Gefängnis rechnen

Jeder, der Lottoscheine über ihrem Nennwert verkauft, muss mit einer einmonatigen Gefängnisstrafe und oder einer Geldstrafe von 10.000 Baht rechnen.

pp Bangkok. Die Junta hat unter Berufung auf den Artikel §44 einen neuen Auftrag erteilt, der vor allem den kleinen Mann oder die Frau auf der Straße trifft. Jeder, der von nun an Lottoscheine über ihrem Nennwert verkauft, muss mit einer einmonatigen Gefängnisstrafe und oder einer Geldstrafe von 10.000 Baht rechnen.

LottoTh Der Originalpreis der Lotterielose beträgt offiziell 80 Baht für ein Paar. Auf der Straße werden sie allerdings bis jetzt für 100 bis 120 verkauft. Das liegt vor allem daran, dass die Lose vorher durch zahlreiche „helfende“ Hände wandern, die alle mitverdienen wollen. Und letzten Endes will der Verkäufer, der die Lose an den Endverbraucher verkauft, ja auch noch etwas verdienen.

Die Soldaten werden angewiesen, auch gegen Verstöße der Polizei, die ab und an ein Auge zudrückt, vorzugehen.

Der nationale Rat für Frieden und Ordnung (NCPO) verkündete am späten Freitag in der Royal Gazette, dass von der Regierung ein „Lottery for Social Development Fund“ eingerichtet werden soll.

Mit den Geldern des „Lottery for Social Development Fund“ sollen dann ein Studium über spielbezogene Probleme, die Förderung von Anti-Glücksspiel Aktivitäten, die Hilfe von Opfern und Lösungsprobleme über den Vertrieb und den Verkauf von Lotterielosen finanziert werden.

Das Geld dazu soll aus dem Kartenverkauf zuzüglich der im Laufe der Jahre anfallenden Zinsen stammen. Der Finanzminister hat da allerdings noch „ein Wörtchen“ mitzureden und kann die Größe des Fonds regulieren. Wenn er es für angemessen hält, kann er überschüssige Gelder kurzerhand in die Staatskasse einzahlen.

Die Aufteilung sieht vor, dass 60% auf den Preis der Lose entfallen. Nicht weniger als 20% sollen in die Staatskasse wandern und nicht mehr als 17% dürfen für die Verwaltungs- und Vertriebskosten verwendet werden. Die restlichen 3% sollen dann in den neuen Fond fließen.

Natürlich legt die NCPO auch den Vorsitzenden des neuen Vorstands der „Regierungslotterie“ fest. Die restlichen Mitglieder bestehen aus Vertretern des Finanzministeriums, des Ministeriums für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit, des Innenministerium, des Justizministerium, des General Kontrolleurs des Finanzministerium, dem Budget Büro und dem Nationalen Rat für soziale Wohlfahrt in Thailand.

Drei weiter Mitglieder werden von der NCPO bestellt und ein vierter ist der Direktor des Regierungs-Lotterie Amtes (GLO).

Laut dem bestehenden Gesetz muss der Vorsitzende des GLO aus dem Finanzministerium kommen. Der Chef der NCPO ist daher aufgerufen, seine absolute Macht unter §44 zu nutzen, um das Gesetz entsprechend zu ändern.

Foto Quelle: http://www.thailand-tip.com

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