Zürcher ACE will Escor kaufen

Die Zürcher ACE Casino Holding zeigt Interesse am angeschlagenen Spielautomatenhersteller und -anbieter Escor. Die ACE infomierte Escor schriftlich über ihr Ansinnen.

Der Escor-Verwaltungsrat prüft nun, ob er mit der ACE Gespräche aufnehmen will, wie das Freiburger Unternehmen heute mitteilte. Gemäss dem Schreiben will die ACE-Gruppe die Escor mittels «Reverse-Takeover» oder über gezielte Aktienkäufe übernehmen.

Die ACE war im Jahr 2000 als Schwesterkonzern der Österreicher Novomatic gegründet worden. Diese gehört zur Novomatic Group of Companies, einem international tätigen Glücksspiel- und Unterhaltungskonzern, der in über dreissig Ländern tätig ist.

Escor unter Druck

Escor steckt gegenwärtig in einer schwierigen Lage, weil die neuen, vom Gesetz vorgeschriebenen Geschicklichkeitsgeldautomaten bei den Spielern kaum Zuspruch finden.

So sank der Umsatz im ersten Halbjahr 2005 um 16 Prozent auf 10,0 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 11,2 Millionen Franken nach einem Gewinn von 1,9 Millionen Franken in der Vorjahresperiode.

Escor verkaufte das Automaten-Aufstellgeschäft in Gaststätten inzwischen an Golden Games und positioniert sich neu als Beteiligungsgeslllschaft. Die Firma zählt noch zwölf Angestellte, nachdem der Personalbestand Ende 2004 bei 122 gelegen hatte.

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