203 Pokerspieler kämpften in neun Deutschen Spielbanken um die Qualifikation zur 9. Deutschen Pokermeisterschaft

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
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(rs) Über 2 Tage hinweg wurden in den Spielbanken Spielbank Baden-Baden, Spielbank Bad Homburg, Spielbank Bad Zwischenahn, Spielbank Berlin, Spielbank Feuchtwangen, Spielbank Garmisch-Partenkirchen, Spielbank Hamburg, Casino Schenefeld, Spielbank Wiesbaden die Vorrunden für die 9. Deutsche Poker Meisterschaft in Seven-Card Stud Spread Limit, gespielt.

Am 30.11.2001 bis 01.12.2001, startete das größte gemeinsame Poker Event der Deutschen Spielbanken. Insgesamt nahmen dieses Jahr neun Spielbanken (2000, 15) mit 203 Pokerspieler aus verschieden Ländern teil.

Gespielt wurde wieder das traditionelle Seven-Card Stud Spread Limit Pokerturnier.

In der Spielbank Baden Baden begann unter der Turnierleitung der Pokermanager Herr Jörger und Herr Klaus Birk ein Teilnehmerfeld von 30 Spielern (35 Spieler 2000).

Viele bekannte Spieler aus der deutschen Pokerszene, wie Horst Koch, Christian Danner, Joachim Hempler, Lothar Spallek, Andreas Krause, Robert Zipf, Peter Pavlic, Horst Hensler, Karl Graf und Yin Zhou gaben sich ein „Stelldichein“ und begaben sich um 20 Uhr auf ihre ausgelosten Plätze, um sich für das Finale am 14.12. und 15.12. 2001 zu qualifizieren. Auch aus unseren Nachbarländern Schweiz, Frankreich und aus Italien waren Spieler eingetroffen. Alfons Jäggi, Bruno Giuliano, H. Resta, H. Capone und Saul Berdugo, um nur einige zu nennen.

Schon vom Start an wurde nicht verhalten gespielt, sondern gleich betont kämpferisch. Verbissen wurde um jedes Blatt und jeden Jeton gekämpft. Bereits am ersten Abend wurden 60 Rebuys getätigt. Unter anderen nahmen Christian Danner und Herr Sudmann am ersten Abend das gesamte mögliche Rebuy (6 Rebuys) in Anspruch. Herr Steinbach schied bereits im 2 Level aus, so dass es nur noch ein Teilnehmer Feld von 29 Spieler gab. Die Stimmung unter den Pokerspieler war freundschaftlich und locker. Dies hielt auch am Samstag den 1.12.2001 an. Bis zum sechsten Level wurde von den meisten Spielern taktisch auf Zeit gespielt, um möglichst viele Turnierjetons zu erhalten, die er beim Kauf der verbleibenden Rebuys erhalten konnte.

Die Struktur war so aufgebaut, dass es möglich war, bis zu 36.000 Turnierjetons für die 6 Rebuys, die jeder Spieler tätigen konnte zu bekommen. So musste jeder Spieler ein Startgeld von 1.000, – DM bezahlen, für die er 1.000 Turnierjetons erhielt und konnte bei Verlust der Jetons sich bis zu sechs mal á 400,- DM einkaufen. Beispiel für Rebuy: Wenn ein Spieler bis zum sechsten Limit noch keinen einzigen Rebuy getätigt hat, so hat er die Möglichkeit, spätestens nach dem letzten Coup des sechsten Limits bis zu sechs Rebuys zu jeweils DM 400,- zu tätigen. Er erhält also maximal für DM 2.400,- (6 × 400,-) weitere Turnierjetons im fiktiven Wert von 36.000,- (6 × 6.000).

Dieses schafften allerdings nur 2 Spieler. Joachim Hempler, der trotz seiner Chipleader Position unglücklich als 10ter verlor und somit die Qualifikation um einen Platz verfehlte, und Thomas Weiss der genau am Samstagabend um 22.22 Uhr seinen Platz räumen musste. Lakonisch bemerkte er darauf hin: „Ausgerechnet bei einer Schnapszahl musste ich mein Spiel verlieren.“ Auch „Lokalmadator“ Horst Koch konnte die Qualifikation nicht erreichen und schied 4 Plätze vor erreichen des „Finaltables“ aus.

Insgesamt erreichten 9 Spieler das Finale, die sich auch automatisch für das große Finale, das in der Spielbank Baden-Baden am 14. – 15.12.2001 stattfindet, qualifiziert haben.

Es war ein spannendes Spiel bei dem es ein „auf und ab“ für alle Teilnehmer gab. Alfons Jäggi aus der Schweiz musste erfolglos „All In“ gehen und schied als 9. aus, einen Platz vor dem Preisgeld, das es zusätzlich in der Vorrunde zu gewinnen gab. Trotzdem war er erfreut, dass er es geschafft hatte um den Titel des 9. Deutschen Meisters spielen zu können. Die restlichen 8 Finalisten kämpften nun um ein Preisgeld von 54.500,- DM.

„Franko“ Capone erhielt für seinen 8. Platz 1.635,- DM, gefolgt von Robert Zipf, (7. Platz, 2.180,- DM), H. Resta (6. Platz, 2.725,- DM), R. Eibel, (5. Platz, 3.270,- DM), und Herr Peter Pavlic der sich mit dem 4. Platz und sich über einem Preisgeld von 4.360,- freuen konnte.

Die drei erstplazierten Egon Müller (3. Platz), H. Meermadn (2. Platz) und H. Adamescu (1. Platz) vereinbarten einen Deal und verteilten das restliche Preisgeld von 40.300,- DM nach ihren Jetonständen.

Den Dealern sowie der Turnierleitung soll auch hier ein Lob ausgesprochen werden, die trotz mancher Emotionen von Spielern eine hervorragende Leistung abgegeben haben. Auch der Service wurde durch mehrere Kräfte verstärkt, so dass auch hier ein reibungsloser Ablauf gewährleistet wurde.

Wolfgang Pileki, der in der Spielbank Wiesbaden (14 Teilnehmer) teilnahm, schied als achter aus und konnte sein Erfolg vom letzten Jahr nicht wiederholen.

Manfred Daries der wieder sein Glück in der Spielbank Bad Zwischenahn (35) versuchte, verlor wieder einmal mit seinen zwischenzeitlich bekannten „Königen und Assen“ und schied als 12. aus. Zwei Plätze vor der Qualifikation des großen Finales (10).

Die Spielbank Hamburg (40) sendet nun 13 Finalisten, Bad Zwischenahn (35) 10, Baden Baden (30) 9, Garmisch Patenkirchen (23) 8, Schenefeld (20) 6, Berlin (20) 6, Feuchtwangen (13) und Wiesbaden (14) 5, und Bad Homburg (8) 2 ins Rennen.

Die ISA-CASINOS gratuliert allen Gewinnern und wünscht íhnen im Finale viel Glück und einen Royal Flash.