Spielbank Wiesbaden: Aus dem Tagebuch eines Turnierdirektors, Tag 3: „Jeder hat eine zweite Chance verdient!“

Was für ein langweiliger Donnerstagmorgen, ich bin irgendwie antriebslos, das Wetter trostlos … eigentlich ein Tag, um im Bett zu bleiben! Einzig ein Anruf meines Chefs bringt ein wenig Abwechslung … eigentlich ist das ja bitter! Aber es hilft nix. Heute steht das „Double-Chance“ auf dem Programm und ich riskiere beim Frühstücken mal einen kurzen Blick auf die Buchungslage … noch 26 Plätze frei. Aber da ich ja unseren technischen Leiter immer beruhige, wenn die Buchungslage noch „schwach“ ist, kann ich ja jetzt keine Nerven zeigen. Also ab zum Sport und wenn ich heimkomme sieht es bestimmt schon wieder besser aus!

Ein Bild geht mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf … hatte ich doch gestern das Essen mit einem Freund erwähnt, dabei aber den krönenden Abschluss weggelassen. Auf dem Weg zu seinem Auto bemerkte Frank nämlich eher so nebenbei, dass seine neuen, maßgeschneiderten Schuhe etwas drücken würden und ich ihm gleich mal zur Hand gehen müsse. Bei seinem Auto angekommen, lies er sich auf den Beifahrersitz fallen, streckte mir seine Beine entgegen und brummelte: „Zieh mir mal die Schuhe aus!“ Der geneigte Leser mag sich das Bild vorstellen: Ich im schwarzen Anzug, bereit zum Dienst, halb kniend vor einem Berg von Mann und mühe mich mit seinen Schuhen ab! „Die sollen maßgeschneidert sein, wer bastelt denn sowas?“ Eines ist wohl klar, wir hatten die ungeteilte Aufmerksamkeit des vorbeieilenden Publikums. Vom Turnierdirektor zum Stiefelknecht … eine steile Karriere!

Zurück zum gestrigen Abend. Als ich im großen Spielsaal ankam, herrschte bereits emsiges Treiben im Pokerbereich. Das Turnier war (natürlich, Chef!) ausverkauft und auch die Cashgamer standen zuhauf bereit. Alles gut! Ob es am Ende mit der Zeit wieder eng wird? Ich denke schon! Identische Chipmenge wie die Tage zuvor; ein spätes Ende kurz vor vier ist also zu erwarten.

Ich lass den – obwohl teilweise spektakulären – Mittelteil des Turniers mal weg. Ich habe zu viele Hände gesehen und wieder vergessen, Poker halt – Glück und Pech gehen Hand in Hand! So gegen 2:00 Uhr nachts ziehe ich mich dann kurz zurück, um meine Gedanken und Eindrücke zu sammeln und zu Papier zu bringen. Ich rechne nicht mit einem vorzeitigen Turnier-Ende, zumal auch heute wieder starke Turnierspieler im Finale sind.

„Paolos 66“ hat es auch heute wieder an den Final-Table geschafft, auch das Wiesbadener Urgestein (nennen wir ihn mal „Kapitän“) ist wieder unter den Top 10 (am Ende reicht es ihm zu einem guten 5. Platz) genauso wie Frank Fingerle, der einige derbe Rückschläge hatte erleben müssen! Also schreib ich so vor mich hin, streiche, füge hinzu … als mich der Sepp anruft und „Game-Over“ meldet – und das schon um kurz vor drei! Verblüfft, aber auch erfreut nehme ich es zu Kenntnis … „früher“ Feierabend! Da ich morgen Besuch zum Frühstück bekomme, ist mir das aber auch ganz recht! Das bedeutet etwas mehr Schlaf vor dem morgigen „großen Tag“ … dem Starttag in den zweitägigen Main-Event … ob auch er wohl voll wird? Aber da mach ich mir dann morgen wieder Gedanken drüber … für heute erst mal eine gute Nacht!

Der Turniersieger Emrullah Turanoglu mit dem Zweitplatzierten

Der Turniersieger Emrullah Turanoglu mit dem Zweitplatzierten

Die Gewinner des Turniers:

1.Emrullah Turanoglu (D)5.000,- € Deal
2.NN4.320,- € Deal
3.Frank Fingerle (D)2.380,- €
4.Brian Cornell (D)1.650,- €
5.Kapitän1.280,- €
6.Snoopy1.100,- €
7.NN920,- €
8.Paolos 66730,- €
9.NN550,- €
10.NN370,- €

Die Pokernacht in Zahlen:

  • 145 Pokerbegeisterte
  • 20:00 Uhr Turnierbeginn
  • 300 € Texas Hold’em Double Chance
  • 8.000 Start-Chips, Leveltime 30 Minuten
  • 61 Turnierspieler
  • 6 Turniertische
  • 18.300,- € Preisgeldpool
  • 5 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit 5/5 (250) und 5/10 (250)
  • 2 PokerPro-Tische im Automatenspiel mit 1/2 (40-80)/Bad-Beat-Jackpot 19.685 €

Turnierleiter: Sebastian Richter

Beim zweitägigen 1.000-er Main-Event am Freitag und Samstag und beim 500-er Deep Stack Turnier am Sonntag sind noch einige wenige Plätze frei. Auf www.spielbank-wiesbaden.de kann man die aktuelle Buchungslage verfolgen und sich online per Bankkarte oder Kreditkarte einen Platz sichern – oder vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht. Auch am Samstag wird wieder mit einem starken Cashgame gerechnet.

Turniere im Klassischen Spiel:
Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt. Für alle Turniere wird keine Entry-Fee erhoben, d.h., sämtliche Buy-Ins werden zu 100% ausgeschüttet!

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de oder über die neue Smartphone-App „casino wi“ von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber, sofern nicht ausgebucht, bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame im Klassischen Spiel:
In der Wiesbadener Pokerarena wird an allen sieben Tagen der Woche „gecasht“, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cashtables mittlerweile Standard sind. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei bis vier Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Gespielt wird an allen Tagen bis kurz vor halb vier Uhr morgens. Im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro einbehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Cashgame im Automatenspiel:
An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel wird in der Regel mit Blinds 1/2 gepokert. Ein Bad-Beat-Jackpot setzt dort einen zusätzlichen Akzent. Hier beginnt das Spiel bereits am Nachmittag und läuft bis Punkt 4 Uhr morgens.

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

  • Kein Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung sämtlicher Buy-Ins!!!
  • Cash-Games an allen Turniertagen (So-Do) ab 17 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr.
  • Blinds von 1/2 (nur Automatenspiel an den PokerPro-Tischen) über 2/4 bis 5/10
  • Günstigste Taxe bei allen CashGames:
    – Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50er Pot & „no flop – no drop“
    – Blinds 5/10: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot & „no flop – no drop“
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