Zhou Yin und Gunter Schmidt gewannen die beiden November-Sonntagsturniere in Baden-Baden

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
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(rs) Unter fachgerechter Leitung der Pokerchefs Jörger und Ludwig kämpften insgesamt 33 Spieler um die Preisgelder und um die Wertung des 3. ISA-CASINOS Jahrescup 2001.

Am 04.11.2001 wurde Texas Holdem Pot-Limit (Freeze Out) gespielt. Für ein Buy In von 400,- DM bekam jeder Spieler 3.000 in Turnierjetons. Genügend also, um bei einem moderaten Zeitlimit, den einen oder anderen Nackenschlag weg zustecken.

Als Frau Troll nach ca. 4 Stunden unglücklich ausschied, rutschten die restlichen Spieler in die begehrten Preisplätze. Mit dem Schweizer Aldo Pfenniger, dem Chinesen Yin Zhou, dem Franzosen Saul Berdugo und dem Deutschen Gunter Schmidt (ISA-CASINOS) begann ein spannender, internationaler 4 Länder-Vergleichskampf. Saul spielte nun öfters hohes Risiko. So auch, als er mit 4 und 6 vor dem „Flop“ alles setzte. Gunter kontrollierte ihn mit Dame und 5 in Herz. Die Dame im anschließenden „Flop“ bedeuteten seinen Abschied und eine Siegesprämie von 800,- DM.

Kurz darauf, dann das alles entscheidende Spiel. Yin Zhou, genannt „Long“ saß am Button und spielte „Pot“ mit einem Paar 9. Aldo ging mit Dame, 9, „All In“. Gunter selbst hatte ein Damen Paar vor sich liegen, dass letztendlich auch durch kam. Für diesen Sieg erhielt Gunter Schmidt 3.300, – DM als Siegprämie und erreichte dadurch den ersten Platz.

Auch in derGesamtwertung des ISA-CASINOS-Cups führt er deutlich und kann somit den „Hattrick“ für den Gesamtsieg erreichen. Gunter gewann den ISA-CASINOS-Cup Baden-Baden 1999 und auch den im Jahre 2000.

„Long“ der auch im ISA-CASINOS-Cup Baden-Baden in der Gesamtwertung vorn mit dabei ist, bekam für seinen hervorragenden 2. Platz 1.800,- DM und Aldo als 3. noch 1.100,- DM.

Seven Card Stud-Spread Limit (500,- DM Buy In, 2.000 Turnierjetons) stand am 11.11.2001 auf dem Programm.

Alle waren nach einer Stunde noch im Spiel und jeder hatte jetzt die Möglichkeit sein Table-Stake mit einem „Add On“ für 500,- DM (3.000 Turnierjetons) aufzustocken. Später am „Finale Table“, die Blinds waren jetzt entsprechend hoch, ging es dann richtig zur Sache.

Für Wolfgang Pilecki war sogar Schluss mit einem Fullhouse. Das Fullhouse, von „Long“ mit 3 Zehner und 2 Assen war besser. Bei vier Preisplätzen musste jetzt einer noch raus, keiner aber wollte den undankbaren „Fünften“ Letztendlich traf es Egon Müller. Die Jetons gingen ihm langsam aus, er musste „All In“ gehen und kaufte zu seinem kleinen Anfangspaar nichts mehr dazu.

Auch an Gunter ging dieser Kelch nicht vorüber. 1.200,- DM für den vierten Platz waren aber ein kleines Trostpflaster.

Karl Graf, Christian Danner und „Long“ spielten nun ein gutes, abwechslungsreiches Finale. Es ging für die „Drei“ um glatte 10.000,- DM.

Christian war schon fast draußen, aber mit „High Card“ Ass gewann er gegen „Long“ einen Pot mit 18.000 Jetons und war damit wieder im Spiel. Danach setzte Karl gegen „Long“ alles, traf sofort das 2.Ass und war plötzlich selbst „Chipleader“.

Das letzte Spiel allerdings, das „Long“ mit 2 Paaren vor Christian und Karl gewann, hatte nur noch symbolischen Charakter. Schon vorher hatten sich die „Drei“ auf einen Deal, bei dem Karl etwas mehr bekam, geeinigt.

Hervorzuheben, noch die engagierten Croupiers, die an beiden Turnieren gut dealten.

Anschließend war noch genügend Zeit, um in der ruhigen, angenehmen Baden-Badener Atmosphäre „Holdem/Omaha“ Cash-Games zu spielen.