Spielbank Wiesbaden: Und dann ist es halt doch passiert!

Unendlich lange neun Monate, eine wahrhaft schwere Geburt. So lang hat es noch nie gedauert in seiner Geschichte und so hoch ist er in der Vergangenheit auch noch nie gestiegen. Die Rede ist vom Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische im Automatenspiel der Spielbank Wiesbaden, der zuletzt im vergangenen Juli abgeräumt wurde und der gestern in der Nacht vom Sonntag auf Montag um kurz vor Spielschluss endlich geknackt wurde.

Im Automatenspiel, wo es akustisch ja ohnehin nicht gerade beschaulich zur Sache geht und die Geräuschkulisse von 200 Spielgeräten so manchen Freudenschrei überdeckt, riss um 3:20 Uhr in der Früh der Urschrei eines italienischen Stammgastes die noch zahlreich anwesenden anderen Gäste von ihren Sitzen. In Windeseile liefen sie im Pokerbereich zusammen, um den Grund für dieses infernalische Gebrüll zu erfahren und umringten mit gereckten Hälsen den einen der beiden vollbesetzten Pokertische.

Dort hatte gerade der „unglückliche“ Verlierer eines Vierlings gegen einen Straight Flush (sehr bitter!) den Bad-Beat-Jackpot mit der Rekordhöhe von 65.811,17 Euro geknackt. Der Stammgast konnte noch gar nicht glauben, dass er zwar den Pot des aktuellen Spiels sehr unglücklich verloren hatte, dass ihm aber die stolze Summe von 32.900 Euro (50% des Jackpots) dabei half, seine Frustration etwas abzumildern. Sein Gegenspieler, auch ein Stammgast in Wiesbaden, konnte sich über das gewonnene Spiel und über zusätzliche 13.162 Euro aus dem Jackpot freuen. Die restlichen 19.743 Jackpot-Euros wurden, quasi zur Neidvermeidung, gleichmäßig auf die anderen acht Mitspieler an diesem Tisch verteilt, jeder von ihnen konnte sich somit noch knapp 2.500 Euro einstecken.

In der Arena des Klassischen Spiels war zu diesem späten Zeitpunkt das Cashgame bereits von vier Tischen auf nur noch zwei geschrumpft und das mit 60 Teilnehmern ausgebuchte 75+5 Turnier hatte Mauro Raimondi vor Frank H. gewonnen. Frank H. war als Small-Stack schon fast ausgeschieden und hatte es trotzdem am Ende noch auf den zweiten Platz geschafft. Saubere Leistung!

Pokern in Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main

Frank H. (2) und Mauro Raimondi (1)

Frank H. (2) und Mauro Raimondi (1)

Die Gewinner des Turniers:

1. Mauro Raimondi (I)1.570,- €
2. Frank H. (D)990,- €
3. Christopher Groos (D)680,- €
4. NN500,- €
5. Gimme Draw400,- €
6. Peter Hamm (D)360,- €

Die Pokernacht in Zahlen:

  • 132 Pokerbegeisterte
  • 20:00 Uhr Turnierbeginn
  • 80 € Texas Hold’em Freeze-Out, davon gehen 5 € in die Jahres-Over-All
  • 4.000 Start-Chips, Leveltime 30 Minuten
  • 60 Turnierspieler
  • 6 Turniertische
  • 4.500 Preisgeldpool
  • 4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit 2/4 (100)
  • 2 PokerPro-Tische im Automatenspiel mit 1/2 (40) / Bad-Beat-Jackpot 16.453 €

Turnierleiter: Wolfgang Harsy

Heute, am traditionellen Wiesbadener Profi-Montag, steht mit dem kultigen € 200 Freeze-Out-Turnier und 7.000 Start-Chips wieder eine höherpreisige Veranstaltung auf dem Programm. Auf www.spielbank-wiesbaden.de oder über die neue Smartphone-App „casino wi“ kann man die aktuelle Buchungslage verfolgen und, wenn’s eng wird, sich noch schnell online per Bank- oder Kreditkarte einen Platz sichern – und natürlich vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht.

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