Warum das Casino Dortmund – Hohensyburg nach wie vor Deutschlands umsatzstärkste Spielbank ist

Die feine englische Art der Pressearbeit

Münster. – „Never trust a statistic you didn’t fake yourself“, meinte einst Winston Churchill. An Aktualität und Richtigkeit hat dieser Ausspruch auch heute nicht eingebüßt. Im Gegenteil: Man schenkt nur allzu gern dem Zauber der Zahl ungeprüft Glauben. Die Fehlinformation liegt selten in der Manipulation von Zahlen, sondern meistens in der Kombination von ermittelten Zahlen.

So hat die Spielbank Berlin vor wenigen Tagen folgendes bekannt gegeben:
„Die Spielbank Berlin am Potsdamer Platz hat im abgelaufenen Geschäftsjahr das Casino Hohensyburg als umsatzstärkste Spielbank abgelöst“, und zwar mit einem Umsatz von 84,4 Mio Euro in 2003 gegenüber 80,6 Mio Euro vom Casino Dortmund – Hohensyburg.

Der Trick dabei: Die Umsatzzahlen der Spielbank Berlin stammen nicht nur von ihrem Standort am Potsdamer Platz. Die Spielbank Berlin betreibt Casinos an drei verschiedenen Standorten in Berlin (Marburger Straße im Steigenberger Hotel, Hasenheide in Neukölln und am Potsdamer Platz), so wie die WestSpiel Casinos neben dem Standort Dortmund – Hohensyburg in NRW auch noch in Aachen, in Duisburg und in Bad Oeynhausen weitere Casinos betreiben. Alle WestSpiel Casinos in NRW zusammen erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 157 Mio Euro – der höchste Bruttospielertrag in der Unternehmensgeschichte!

Vergleichbar mit dem Standort Dortmund – Hohensyburg ist der Hauptstandort der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz; beide bieten Klassisches Spiel und Automatenspiel unter einem Dach. Dass die Spielbank keine Umsatzzahlen der einzelnen Standorte bekannt gibt, liegt daran, dass sie deutlich unter denen von Dortmund – Hohensyburg liegen.

Deutschlands nach wie vor umsatzstärkstes Casino, das Casino Dortmund – Hohensyburg, erzielte im vergangenen Jahr mit 713.409 Gästen einen Umsatz von 80,64 Mio Euro. Aufgrund der Spielbankabgabe erhielten von dem erwirtschafteten Bruttospielertrag das Land NRW 52,4 Mio Euro und die Stadt Dortmund rund 12 Mio Euro.

Hintergrund:

Die Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG betreibt sechs Spielcasinos in ganz Deutschland: Aachen, Berlin, Bremen, Bad Oeynhausen, Dortmund – Hohensyburg und Duisburg. Dazu kommen noch drei Dependancen. Das Unternehmen ist zu hundert Prozent eine Tochter der Landesbank NRW. Öffentliche Kassen und gemeinnützige Institutionen erhalten 161,95 Millionen Euro aus dem Casinobetrieb der WestSpiel-Gruppe. Von jedem Euro Spielertrag fließen 80 Cent wieder zurück in öffentliche Kassen und unterstützen hier karitative Einrichtungen oder ermöglichen die Finanzierung dringend erforderlicher Projekte. Die Spielerträge der vier NRW-Spielcasinos werden zu 80 Prozent an die Gemeinde und das Land ausgeschüttet – im Jahr 2003 waren es insgesamt ca. 126 Millionen Euro.

Kontakt: Katrin Koch

Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG