Abschied vom Club Benazet in Baden-Baden?

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
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(rs) Es war immer schon etwas Besonderes, einen Abend im Club Benazet zu verbringen. Jeden Monat lud die Spielbank Baden–Baden ihre VIP – und Stammgäste zu einem außergewöhnlichen Treffen ein.

Dieses Privileg, das nicht käuflich erworben werden kann, wird nur auf Empfehlung der Spielbank verliehen. Diese Ehre erhalten vorzugsweise die besonderen Stammgäste, die seit Jahren, ja sogar seit Jahrzehnten treue Besucher der Spielbank Baden – Baden sind. Natürlich findet man auch sehr prominente Gäste darunter, wie z. B. den Tennisspieler Kafelnikov, der sich hier zu einem Abend mit Freunden trifft.

Wie an jedem ersten Samstag eines Monats wurden die Gäste, die aus Frankreich, der Schweiz, aus Berlin und der ganzen Umgebung angereist waren, von Herrn Verschl (Technischer Direktor) pünktlich um 21.00 Uhr mit einem Glas Champagner begrüßt. Die Stimmung an diesem Abend war trotz allem etwas gedrückt.

Beim Essen drehten sich die Gespräche um das Thema, ob es wohl der letzte Abend wäre, den man hier miteinander verbringen würde. Viele Gäste fragten auch direkt bei Verschl nach, der aber dazu keine Auskunft gab. Darauf hin meinte einer der Stammgäste: „Egal, Hauptsache sie bleiben uns erhalten. Ansonsten reise ich ihnen nach, wo sie auch hingehen werden.“

Für alle anwesenden gab es zusätzlich noch ein kleines Präsent, welches Herr Rillig (stellvert. Direktor) den Besuchern überreichte, die es dankend annahmen. Im „Club Benazet“ wurden nicht nur Speisen und Getränke angeboten, sondern auch Roulette und Baccara.

Jeder konnte nebenher oder auch zwischendurch sich am Roulette – Spiel beteiligen. Das Baccaraspiel wurde eröffnet (Minimum 200 Euro) und schnell war der Tisch belegt und es wurde bis in den Morgen gespielt.

Alle Teilnehmer die nach Hause gingen, ob früh oder erst in den Morgenstunden, nahmen ein einmaliges Erlebnis mit: Das Gefühl, hier etwas Außergewöhnliches geboten bekommen zu haben, das seinesgleichen sucht.

Wer weiß, vielleicht ist es nicht einer der letzten angenehmen Abende im „Club Benazet“ gewesen und diese Tradition wird wie bisher fortgesetzt.