Spielbank Wiesbaden: Oscar-Verleihung. Alle wollten nach Wiesbaden. Erster Deep-Stack-Sunday trotz CAPT Bregenz ausgebucht!

Selbst die starke Konkurrenz durch den letzten Tag der CAPT Bregenz konnte die Premiere der Deep-Stack-Sundays-Serie in der Wiesbadener Pokerarena nicht ausbremsen. Mit 60 Teilnehmern war das € 500 Turnier am gestrigen Sonntag, dem 27. Februar, ausgebucht. Der ein oder andere, der am Samstag in Bregenz aus Tag Eins des zweitägigen Main-Events rausgeflogen war, bretterte am Sonntag-Mittag die 450 km von Bregenz nach Wiesbaden und schaffte es gerade noch rechtzeitig zum vorgezogenen Turnierstart um 17:00 Uhr in die Pokerhochburg. Mit Jörg Peisert hatte auch ein echter WSOP-Bracelet-Gewinner eingecheckt, auch er wollte sich die lange lange Wiesbadener Pokernacht mit 10.000 Start-Chips und 40 Minuten Leveltime auf keinen Fall entgehen lassen.

Aufatmen auch bei Pokerchef Ralf Albert, der ja von vielen namhaften Pokerspielern bedrängt worden war, in Wiesbaden auch mal außerhalb des X-Mas-Festivals eine solche Deep-Stack-Serie aufzulegen. Und Albert weiß natürlich auch, dass zwischen der artikulierten Nachfrage und der tatsächlichen Nachfrage nicht selten eine große Lücke klafft. Aber von den Wiesbadener X-Mas-Festivals ist er es ja seit Jahren gewöhnt, dass sich bei höherpreisigen Turnieren viele Spieler erst auf den letzten Drücker anmelden.

Und so trafen sich am frühen Abend 60 Stars auf dem roten Teppich des Wiesbadener Kurhauses zum ersten Deep-Stack-Sunday im Jahr 2011. Gute Voraussetzungen für einen ganz großen Auftritt. Die Fans warteten bereits seit Tagen im „Poker-Theatre“, um einmal einen Blick auf ihre Idole erhaschen zu können.

Und hier die mit Spannung erwartete Preisverleihung:

Bestes Drehbuch: Der Oscar für das beste Drehbuch ging an das Deep-Stack-Turnier selbst. Spannung, Action, unvorhersehbare Wendungen und jede Menge Zeit, sein bestes Poker zu zelebrieren. Für jeden war etwas dabei. Nur die Abteilung „zarte Romantik“ kam vielleicht ein wenig zu kurz. Obwohl sich ja alle Pokerspieler zum Fressen lieb haben.

Beste Regie: Dieser Preis ging eindeutig an das Wiesbadener Pokerteam. Da war sich die Jury einig. Es hatte die Partie jederzeit voll im Griff. Sowohl im Turnier als auch an einem der gestern drei hochkarätigen Cashtables. Ganz große Leistung.

Beste Filmmusik: Hier war es nicht möglich, einen eindeutigen Sieger zu benennen. Jeder Spieler hat seinen eigenen IPod und hörte seine eigene Lieblingsmusik. Vielleicht passt zu einem solchen Abend „Spanish Train“ von Chris de Burgh am besten.

Weibliche Hauptrolle: Hier gab es leider keine Gewinnerin, denn es war erstaunlicherweise keine einzige Dame im Turnier.

Männliche Nebenrolle: Dieser Oscar ging an alle 50 Spieler, die es diesmal nicht an den Final-Table geschafft haben. Einige große Namen waren darunter. Doch das reicht halt nicht immer aus.

Männliche Hauptrolle: Hier gab es zehn Kandidaten. Und jeder beanspruchte den Preis zu Recht für sich. Zumal der Hauptpreis mit 9.600 Euro sehr hoch dotiert war. So dauerte es auch sehr lange, bis die ersten beiden Kandidaten den Final-Tisch verließen. Auch danach hatte es die Jury sehr schwer, einen Sieger zu küren. Im Heads-Up um drei Uhr morgens saßen sich dann endlich die beiden Spieler mit der meisten Geduld gegenüber. Einige Spiele lang tastete man sich noch vorsichtig ab. Doch dann hatte man schlagartig keine Lust mehr. Kein Wunder, nach zehn (!) Stunden Poker. Man einigte sich auf einen Deal und der Oscar ging in diesem Jahr an gleich zwei Hauptdarsteller.

Ein großer und sehr bewegender Abend ging damit spektakulär zu Ende. Doch das Schöne ist, dass wir nicht ein ganzes Jahr bis zur Verleihung des nächsten Poker-Oscars warten müssen. Der nächste Deep-Stack-Sunday geht nämlich bereits in zwei Monaten über die Bühne – immer am letzten Sonntag jedes gerad-zahligen Monats. Puh, ist das nicht ein bisschen kompliziert? Also einfacher: Der nächste DSS-Blockbuster steigt am Sonntag, dem 24. April.

Spielbank Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main!

Die Gewinner des Turniers vom Sonntag, dem 27.02.2011:

1. Ralf S. (D)6.700,- Deal
2. NN8.600,- Deal
3. Eric Maurer (D)3.900,-
4. Paul P. (D)2.700,-
5. Marc Dötsch (D)2.100,-
6. NN1.800,-
7. Matthias Krebs (D)1.500,-
8. Konstantin Tselios (GR)1.200,-
9. Christian W. (D)900,-
10. Daniel W. (D)600,-
Ralf S. (1) und Eric Maurer (3) nach der Preisverleihung
Ralf S. (1) und Eric Maurer (3) nach der Preisverleihung
Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:
Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten neben der Jackpot-Anzeige anklicken, gewünschte(s) Turnier€ auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht, so auch gestern: An drei voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) und 5/10 (250) wurde bis in die frühen Morgenstunden begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen normalerweise noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4, die aber derzeit wegen Umbau ruhen.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

17:00 Uhr Turnierbeginn
500 € Texas Hold’em, Freeze-Out
60 Turnierspieler
6 Turniertische
30.000 Preisgeldpool
3 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100) und 5/10 (250)
Die beiden Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel sind vorübergehend wegen Umbau geschlossen.
Turnierleiter: Sebastian Richter

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“