Spielbank Wiesbaden: Endkampf um die Over-All-Wertung

Am gestrigen Montag, dem 27.12. 10 war es wieder einmal soweit: Letzter Spieltag der vierteljährlichen Over-All-Wertung der Wiesbadener Montagsturniere. Aber nur, wer im Lauf der letzten drei Monate fleißig Punkte gesammelt hatte, konnte sich Hoffnung auf ein schönes Extrageld machen. So wurde am Ende des gestrigen Abends Mr. „No Name“ zum Sieger der Over-All-Wertung erklärt, obwohl er beim Turnier gar nicht mehr mitgekämpft hatte. Aber da er das Ranking uneinholbar anführte, konnte er es sich gestern leisten, auch mal ein Montags-Turnier nicht zu spielen und trotzdem 2.600 Euro einzustreichen.

Spannend gestaltete sich daher nur der Kampf um die Over-All-Plätze zwei und drei. Klaus Lermig, der mit 240 Punkten Vorsprung vor dem Nächstplatzierten auf dem zweiten Over-All-Platz stand, hatte beim gestrigen Turnier von Anfang an nur ein Ziel: Mindestens Sechzehnter werden, damit wäre Platz zwei der Over-All-Wertung gesichert. Und als er dann als Dreizehnter ausschied, hatte er sich souverän den zweiten Over-All-Platz und damit 1.560 Euro gesichert.

Jetzt blieb nur noch der Kampf um den dritten Over-All-Platz. Die beiden Aspiranten, die namentlich nicht genannt werden wollen, lagen gerade mal 110 Punkte auseinander. Beide baggerten sich Platz für Platz im Turnier nach vorne, ohne sich dabei aus den Augen zu verlieren. Um kurz nach ein Uhr saßen sie sich dann am Final-Table gegenüber. Mit jedem ausscheidenden Spieler schwanden zwar für den im Over-All-Kampf immer noch Viertplatzierten die Chancen auf den dritten Over-All-Platz und 1.050 Euro, doch auf der anderen Seite rutschte er im Turnier-Preisgeld immer höher. So kam es, wie es kommen musste: Auf der eine Seite knapp an 1.050 Over-All-Euro vorbeigerutscht, auf der anderen Seite 2.250 Turnier-Euro nach einem Deal gewonnen. Ein durchaus versöhnlicher Ausgang.

Am heutigen Dienstag steht wieder ein € 100 Turnier auf dem Programm. Auf www.spielbank-wiesbaden.de kann man die aktuelle Buchungslage verfolgen und, wenn’s eng wird, sich normalerweise noch schnell per Bankkarte oder Kreditkarte einen Platz sichern – oder vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht. Bis Donnerstag dieser Woche sind aber bereits alle Turniere restlos ausgebucht!

Spielbank Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main!

Die Gewinner des Turniers vom Montag, dem 27.12.2010:

1. Konstantinos Kotsaridis (D)2.250,- Deal
2. Alfred Neu (D)2.250,- Deal
3. NN2.250,- Deal
4. Peter Buch (D)1.390,-
5. Heiko Beilhardt (D)780,-
6. NN670,-
7. Alois Seufert (D)560,-
8. Holger Schulze (D)450,-
9. Wolfgang Streb (D)330,-
10. Mehmet Kurt (D)220,-
Peter Bruch (4) – Konstantinos Kotsaridis (1) – Alfred Neu (2)
Peter Bruch (4) – Konstantinos Kotsaridis (1) – Alfred Neu (2)
In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht derzeit bei 41.611,10 Euro.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten neben der Jackpot-Anzeige anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cashtables mittlerweile Standard sind, so auch gestern: An vier voll besetzten Tischen mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (500) wurde bis in die frühen Morgenstunden begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

€ 100 Texas Hold’em No-Limit, 68 Rebuys
47 Turnierspieler
5 Turniertische
11.500* Preisgeldpool *hiervon fließen 3% in die Over-All-Wertung
4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (500)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Karsten Klaus

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“