Spielbank Wiesbaden: Aus dem Tagebuch des Turnier-Direktors: X-Mas Poker Festival, erster Tag, „Warming Up“.

Am gestrigen Montag, dem 13. Dezember fiel in der Wiesbadener Pokerarena der Startschuss zum heiß ersehnten diesjährigen X-Mas Poker Festival und bei 62 Turnierteilnehmern kann man mit Fug und Recht von einem gelungenen Einstand sprechen. Angesagt war ein € 330 Texas Hold’em No-Limit Knock-Out-Bounty und obwohl der gestrige Abend für meine Pokercrew eigentlich „business as usual“ sein sollte, war doch eine gewisse Spannung zu spüren. Was würde die vor uns liegende Woche bringen?

Aber auch unter den Pokerfreunden war das Außergewöhnliche dieser Woche deutlich zu spüren. Überall waren Diskussionen zu hören wie „ich spiele auf jeden Fall das Main-Event am Freitag und Samstag“, „ich bin schon für das Deep-Stack am Sonntag gemeldet“, „ich weiß noch nicht so genau“. Eine solche Woche will ja auch von Spielerseite durchaus gut geplant sein. Noch sind für alle Turniere Plätze frei, aber erfahrungsgemäß ändert sich spätestens am jeweiligen Turniertag die Buchungslage blitzschnell. Meine Pokercrew jedenfalls ist hoch motiviert und freut sich auf eine spannende Turnierwoche!

Aber zurück zum Tagesgeschäft, sprich zum gestrigen Turnier. Nur zwei Nachrückern war es vergönnt, noch nachträglich in das Turnier einsteigen zu können, dies spricht für eine verhaltene Anfangsphase – oder ganz simpel für gutes Pokern. Es galt also, die Anfangsphase zu überstehen, Chips zu „machen“, sich die richtigen Spots auszusuchen. Die Struktur der Wiesbadener Turniere lässt eine strategische Vorgehensweise zu, man hat Zeit und man muss sein Turnier nicht gleich zu Beginn riskieren. Das gute Spiel soll belohnt werden.

Trotzdem kam der Glücksfaktor nicht zu kurz, Pocket 9 nahmen die D aus dem Turnier, Pocket 3 bastelte eine Strasse auf dem River und die „Pockets“ lagen gegen die gefloppte Strasse weit hinten, aber das gehört halt auch dazu.

Dass die Wiesbadener „Locals“ starke Turnierspieler sind, hat sich herumgesprochen und so war es für niemand verwunderlich, dass sich am Final-Table um kurz nach Mitternacht viele bekannte Gesichter trafen. Beispielhaft sei hier nur der „Doktor“ erwähnt, der mit mathematischer Akkuratesse seine Chancen nutzte und am Ende um 2:30 Uhr einen sehr guten zweiten Platz erreichte. Ein starker Einstieg in eine harte Pokerwoche.

Viele der gestern Anwesenden werden wir im Verlauf dieser Woche wiedersehen und der eine oder andere wird am Ende ein gutes Abschneiden an seine „Poker-Fahne“ heften können. Die Wiesbadener Pokercrew wünscht es natürlich jedem, aber das Spiel hat nun mal seine eigenen Gesetze, Gott sei Dank! Und nach dem Turnier ist vor dem Turnier, in diesem Sinne lasst uns den zweiten Tag beginnen! Die Buchungslage zieht an, um 14:00 Uhr waren 50 der 60 Plätze schon wieder weg!

Spielbank Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main!

Die Gewinner des Turniers vom Montag, dem 13.12.2010:

1. NN5.770,-
2. der „Doktor“3.430,-
3. E. Maurer (D)2.350,-
4. Herr Jusaj (KOS)1.620,-
5. Davood Mehrmand (D)1.260,-
6. NN1.080,-
7. NN900,-
8. Moshe Edelstein (D)720,-
9. Tobias B. (D)540,-
10. NN370,-
Die Generalprobe
Die Generalprobe
In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht derzeit bei 38.578,85 Euro.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten neben der Jackpot-Anzeige anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cashtables mittlerweile Standard sind, so auch gestern: An vier voll besetzten Tischen mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (500) wurde bis in die frühen Morgenstunden begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

€ 330 Texas Hold’em No-Limit, Knock-Out-Bounty
60 Turnierspieler
6 Turniertische
18.600* Preisgeldpool *hiervon fließen 3% in die Over-All-Wertung + 1.860 Bounty
4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (500)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Ralf Albert

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“