Spielbank Wiesbaden informiert: Ein Freund, ein guter Freund

Als am gestrigen Dienstag, dem 21. September die Teilnehmer des 100er-Turniers mit ihren 4.000 Startchips loslegten, war den meisten bewusst, dass es bis zum Final-Table ein langer und steiniger Weg werden würde. Dementsprechend vorsichtig wurde agiert. Michael Hüttl, ein sehr erfolgreicher Turnierspieler, der das Dienstagsturnier vor einer Woche bereits gewonnen hatte, war genauso an Bord wie Michael Stehle oder Familie Wollersheim, die immerhin jedes Mal einen Anfahrtsweg von 200 km auf sich nimmt, um in Wiesbaden dabei zu sein. Zachary Fleming aus den USA, der auf der Wiesbadener Military Base stationiert ist, wollte das Turnier erst gar nicht spielen. Ihm fehlte schlicht das Geld für das Buy-In. Zu seinem Glück trat ein „guter Freund“ in Vorlage und bezahlte für ihn die 100 Euro – allerdings nur unter einer Bedingung: Sollte Fleming ins Geld kommen, wird der Gewinn geteilt.

Während sein edler Freund sich zu fortgeschrittener Stunde aus dem Turnier verabschiedete, schaffte es Zachary Fleming an den Final-Table, an dem bereits die Familie Wollersheim, Michael Stehle und Michael Hüttl auf ihn warteten. Um kurz vor Mitternacht ging der Tanz am Finaltisch dann los. Fast zwei Stunden wurde taktiert und auf „die entscheidende“ Hand gewartet.

Manfred Wollersheim verabschiedete sich mit A-B unglücklich gegen K-10 auf den sechsten Platz. Seine Gattin wollte ihn anscheinend nicht zu lange warten lassen und schied wenige Minuten später als Fünfte aus. So blieb den beiden noch genug Zeit für die Heimfahrt und mit immerhin fast 900 Euro Preisgeld in der Tasche hat sich die Reise nach Wiesbaden ja mal wieder gelohnt.

Michael Stehle wurde vierter. Die letzten drei Spieler einigten sich dann auf einen Deal nach Chicount, wobei Michael Hüttl leicht im Vorteil war und damit das Turnier als Sieger beendete. Während er sein Preisgeld einstecken durfte, musste Zachary Fleming aber bekanntlich die Hälfte an seinen „Freund“ abgeben – ging aber immer noch voll in Ordnung!

Cashgame lief natürlich auch wieder. Drei Tische waren fast die ganze Nacht über voll bespielt. Alles in allem wieder eine gute Poker-Action in Wiesbaden. Heute Abend läuft das nächste 100er-Turnier. Zwei Drittel der Plätze sind schon weg. Auf www.spielbank-wiesbaden.de kann man sich noch schnell per Bankkarte oder Kreditkarte einen Platz sichern.

Die Gewinner des Turniers vom 21.09.10:

1. Michael Hüttl (D)1.340,- Deal
2. Zachary Fleming (USA)1.340,- Deal
3. Andreas Mansour (LBN)1.000,- Deal
4. Michael Stehle (D)570,-
5. Belina Wollersheim (D)470,-
6. Manfred Wollersheim (D)420,-
Andreas Mansour (3) – Michael Hüttl (1) – Zachary Fleming (2)
Andreas Mansour (3) – Michael Hüttl (1) – Zachary Fleming (2)
In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button rechts über dem Roulettekessel anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht“, so auch gestern: An drei voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) wurde bis ca. 3.30 Uhr in der Früh begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht bei 20.696,- Euro.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

100er Texas Hold’em No-Limit, Freeze-Out
52 Turnierspieler
6 Turniertische
5.200,- Preisgeldpool
3 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Gérard Szabo

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“