Spielbank Wiesbaden informiert: „Hoch, weit und tief“ Barcelona meets Wiesbaden

Hoch, weit und tief waren die beherrschenden Attribute des gestrigen Rookie-Sonntags, dem 01. August in der Wiesbadener Pokerarena. Pokern ist nicht alles – das jedenfalls war der Eindruck der Pokercrew, als sie gegen 19:30 Uhr den Pokerbereich betrat. Vor dem Großbildschirm hatte sich eine Traube von Fans gebildet, die mit den deutschen Medaillenhoffnungen in Barcelona mitfieberte.

Doch pünktlich um 20:00 Uhr mussten sich der ein oder andere schweren Herzens von der spannenden Entscheidung im Hochsprung der Damen losreißen, um seinen ausgelosten Turnierplatz einzunehmen, der natürlich ausgerechnet an diesem Abend keine freie Sicht auf die Fernsehübertragung bot. Da war es nicht verwunderlich, dass immer, wenn die deutsche Hochspringerin Ariane Friedrich an der Reihe war, einige Bewegung in den Pokerbereich kam. Dann ihr Sprung über 2,01m und Bronze für Deutschland!

Kurze Zeit danach ging’s erneut hoch her, als der deutsche Weitspringer Christian Reif in seinem dritten Versuch die 8,47m schaffte, souverän die Führung übernahm und – unglaublich – damit Gold gewann! Wieder ging ein gewaltiges Raunen durch die Poker-Gemeinde.

Um kurz nach zwölf aber war dann die Konzentration wieder voll auf die Pokerpartie und den Finaltisch fokussiert. Allerdings schützte auch das nicht immer vor dem Sturz in die „Tiefe“. Das mussten die Herren Karsten Maass (Platz 6) und Holger Schwierz (Platz 5) am eigenen Leib erfahren, als sie von ihrer Kontrahentin Susanne Käufer in das „Tal der Tränen“ gestürzt wurden. Die „Pokerqueen“ nahm beide Herren in einem einzigen Spiel vom Tisch und freute sich über das enorme Anwachsen ihres Stacks. Leider währte die Freude nur kurz, denn bereits zehn Minuten später war sie selbst diejenige, die den Fall in die „Tiefe“ kaum glauben konnte. Mit der Freude über den vierten Platz kehrte ihre gute Laune aber rasch wieder zurück.

Kurz vor halb zwei ging dann alles sehr schnell. Steven Mendetzki verlor sein All-In und freute sich trotzdem über seinen hervorragenden 3. Platz. Bevor das Heads-Up überhaupt starten konnte, einigten sich die beiden verbliebenen Kontrahenten auf einen Pari-Deal, wobei Mr. Y aus dem Entscheidungsspiel für die Platzierung als Sieger hervorging.

Das Cashgame an vier vollbesetzten Tischen faszinierte bis weit in die frühen Morgenstunden. Und nach dem Turnier ist vor dem Turnier: Das Profi-Turnier am heutigen Montagabend wird schon wieder fleißig gebucht. Kein Wunder, denn angesagt ist das beliebte „Round per Round“ (Omaha- und Texas-Hold’em) Pot-Limit Rebuy-Turnier mit einem 100er-Buy-In und 2.000 Start-Chips, zwei Rebuys (je 2.000 Chips) und einem Add-On (4.000 Chips).

Die Gewinner:

1. NN1.280,- (Deal)
2. NN1.280,- (Deal)
3. Steven Mendetzki (D)680,-
4. Susanne Käufer (D)500,-
5. Holger Schwierz (D)400,-
6. Karsten Maass (D)360,-
Mr. X (2) und Mr. Y (1)
Mr. X (2) und Mr. Y (1)
In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button rechts über dem Roulettekessel anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht“, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cash-Tables mittlerweile Standard sind, so auch gestern: An vier voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) wurde bis ca. 3.30 Uhr in der Früh begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, zwei bis drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht bei 10.761,00 Euro.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, aber erst ab einem Pot von 50 Euro. Natürlich gilt auch hier: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

75er Texas Hold’em, No-Limit, Freeze-Out
60 Turnierteilnehmer
6 Turniertische
4.500 Preisgeldpool
4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Wolfgang Harsy

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“