Spielbank Wiesbaden informiert: Gerd Wandel macht’s spannend, Marion Ebel gewinnt das Montagsturnier

Ein neues Quartal hat begonnen und die Jagd auf die Punkte der Wiesbadener Over-All-Wertung beginnt von vorne. Am gestrigen Montag, dem 05. Juli war im Feld der 32 Teilnehmer des 300er NL-TH-Turniers auch wieder eine Frau vertreten, Marion Ebel, die den Herren mal eben zeigte, wie man ein Turnier gewinnt. Aber fangen wir von vorne an. Bevor auch der Letzte seinen Sitzplatz eingenommen hatte, war der erste Turnierplatz schon wieder frei: „Seat Open“ für Gerd Wandel, dem Sieger der Over-All-Wertung des zweiten Quartals. Wahrscheinlich wollte er die Jagd nach den begehrten Over-All-Punkten des dritten Quartals etwas spannender gestalten und das Feld von hinten aufräumen.

Danach verlief das Turnier zunächst ruhig und gelassen. Man richtete sich gemütlich an den Tischen ein, bestellte ein Getränk, vielleicht eine Kleinigkeit zu essen und fing erst einmal an, seine Gegner zu lesen. Verraten Gestik und Mimik mehr über die Karten als die „Action“ des Gegenüber? Nach der Aufwärmphase und nach dem Abtaxieren der Gegenspieler gibt es immer eine Phase, in der die Plätze schneller frei werden. Dann wird ein Tisch aufgelöst, es gibt neue „Gegner“, die man lesen muss und das Lese-Spiel beginnt von vorne. Oder man hat einfach gute Karten und weiß sie zu spielen.

Mit welcher Methode sich Marion Ebel gestern den Turniersieg erkämpfte, hat sie nicht verraten, aber eins ihrer interessantesten Spiele sei kurz beschrieben. Marion Ebel greift mit einem Paar 6 vor dem Flop an, Platz acht geht mit Paar B All-In, Jochen Lehmann callt und Mario Zecic geht mit A-K ebenfalls All-In. Der Flop öffnet 3-4-3. Alles checkt. Die 6 auf dem Turn komplettiert das Full-House von Marion Ebel. Sie spielt an, Jochen Lehmann foldet und die 9 im River bringt niemandem mehr was. Zwei Plätze frei und die Geldränge stehen fest.

Etwa eine halbe Stunde nach diesem Spiel um kurz vor eins einigen sich dann die ersten Drei auf einen Deal nach Chipcount. Für Marion Ebel war es das erste Live-Turnier. Respekt!

Das heutige Dienstagsturnier und das morgige Mittwochsturnier werden wahrscheinlich dem Fußballgott geopfert, die Buchungslage ist zumindest ziemlich bescheiden.

Die Gewinner:

1. Marion Ebel (D)2.610,- Deal
2. Jochen Lehmann (D)2.050,- Deal
3. Tobias Frey (D)2.050,- Deal
4. NN1.020,-
5. NN840,-
6. Alois Seufert (D)740,-
Tobias Frey (3) – Marion Ebel (1) – Jochen Lehmann (2)
Tobias Frey (3) – Marion Ebel (1) – Jochen Lehmann (2)
In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel war das beliebte Twin-Win-Turnier auch gestern wieder ausgebucht und die Cash-Action lief bis kurz vor 4:00 Uhr morgens.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button rechts über dem Roulettekessel anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht“, so auch gestern: An zwei voll besetzten Tischen mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (300) wurde bis ca. 3.30 Uhr in der Früh begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, zwei bis drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht bei 31.103,91 Euro.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, aber erst ab einem Pot von 50 Euro. Natürlich gilt auch hier: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

300er Texas Hold’em, No-Limit, Freeze-Out
32 Turnierteilnehmer
3 Turniertische
9.600 Preisgeldpool
2 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (300)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Melanie Hawig-Gruhn

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“