Verabschiedung in der Spielbank Wiesbaden

Verabschiedung in der Spielbank Wiesbaden

Saalchef Eberhard Pasch geht nach über 42 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand

Wiesbaden, 26. Februar 2003. Genau am 1. Oktober 1961 trat er zum ersten Mal in die Spielbank Wiesbaden seinen Dienst an. Heute, nach über 42 Jahren, nimmt er seinen Abschied. Die Rede ist von Saalchef Eberhard Pasch, der in Wiesbaden alle Croupierpositionen durchlaufen hat. Angefangen hat er als Kopfcroupier, 1981 wurde er Saalchefassistent, 1987 avancierte er schließlich zum Saalchef. Viel hat er erlebt, in seiner Zeit im Wiesbadener Casino. Besonders in Erinnerung ist ihm der legendäre Chilene geblieben, der 1980 in knapp 2 Wochen über 1,7 Millionen Mark gewonnen hat. „Das müssen Sie sich vorstellen – an einem Abend hat der Mann pro Spiel ungefähr 50.000 Mark ausgesetzt. Ich war damals Tischchef und leitete das Spiel. Neun Mal hintereinander gewann er um die 140.000 Mark, ein Reingewinn von 90.000 Mark pro Spiel. Unglaublich!“, so Pasch. Aber auch noch eine kleine Anekdote an Rande war ihm zu entlocken: “ 1976 besuchte ein Obermedizinalrat regelmäßig die Spielbank. An einem Abend, es war sehr heiß und stickig im Spielsaal, wurde am Nebentisch eine Frau ohnmächtig. Natürlich leistete er sofort Erste Hilfe – vergaß aber im Eifer des Gefechts nicht, den Croupier zu fragen, ob er denn gewonnen hätte. Die Dame hat es übrigens überlebt!“

Eberhard Pasch wird seinen Ruhestand gemeinsam mit seiner Ehefrau genießen. Viele Reisen, ausgedehnte Spaziergänge und ein wenig Gartenarbeit stehen auf dem Programm. Die Belegschaft und die Geschäftsleitung wünschen ihm alles Gute und natürlich viel Gesundheit.

Quelle: Infofax/Spielbank Wiesbaden – Marketing