Ruhe vor dem Christmas-Poker-Festival Sturm in der Spielbank Wiesbaden? Weit gefehlt! – ISA-GUIDE.de

Ruhe vor dem Christmas-Poker-Festival Sturm in der Spielbank Wiesbaden? Weit gefehlt!

Wiesbaden, 15. Dezember 2006. Auch am gestrigen Donnerstag stürmten 60 Teilnehmer des Rookie-Turniers den Pokerbereich der Spielbank Wiesbaden. Über 80 turnierbereite Poker-Fans standen schon um 19:30 Uhr in den Startblöcken. Die 60 Glücklichen legten pünktlich um 20:00 Uhr los. Einige Spieler konnten noch am Warm-up-Table Platz nehmen, der an Turniertagen schon ab 17:00 Uhr zum Gambeln einlädt.

Dass immer mehr nicht mehr ganz so unerfahrene Rookies am Turnier teilnehmen, merkt man daran, dass der markante Ruf „Seat open“ nicht mehr geballt bereits in der ersten halben Stunde, sondern jetzt in deutlich regelmäßigeren Abständen über das ganze Turnier verteilt ertönt. Ganz wilde Calls oder Bluffs sind kaum noch zu beobachten. Die meisten Spieler gehen nur noch mit „legitimen“ Händen mit. Dennoch lässt sich natürlich nicht jeder bad-beat vermeiden, wenn die Phantasie stärker ist, als die Karten.

Trotz verhaltener Spielweise stand der Final-Table um 22:30 Uhr fest. Jetzt mussten noch vier tapfere Spieler ausscheiden, bevor die Geldränge erreicht waren. Die ersten beiden verabschiedeten sich ziemlich zügig vom Tisch, waren allerdings Chip-mäßig auch als absolute „underdogs“ gestartet und somit gezwungen, Harakiri zu spielen. Jetzt folgte ein bemerkenswertes Spiel: ein All-In mit K – 9 in Herz wurde mit A – K in Kreuz gecallt. Auf dem Flop erscheint der König, auf dem Turn ein As, sodass der All-In Spieler schon aufstand. Auf dem River dann eine 9. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, schauten alle völlig benommen auf das Board. Das ganze Board war schwarz – Pik. Split Pot! Und weiter ging`s!

Um das Preisgeld gab es einen deutsch-türkischen Länderkampf, den die Türkei mit dem ersten und dritten Platz für sich entscheiden konnte. Die Stimmung unter den drei Spielern auf dem Treppchen war sehr entspannt – fast freundschaftlich. Ein Spiel veränderte den Chip-Lead von Herrn Leiendecker zu Herrn Virit, der sich nun nicht mehr aufhalten ließ und einem souveränen Turniersieg entgegen steuerte.

Schon heute geht es weiter mit dem nächsten Highlight der Pokerhochburg Deutschlands, dem Christmas-Poker-Festival in der Spielbank Wiesbaden, das sich sicherlich einen Platz im europäischen Turnierkalender erobern wird! Unter der Leitung des charmanten Pokerchefs Ralf Albert freut sich das gesamte Pokerteam auf spannende Aktionen.