Das Fernsehen zu Gast beim Rookie-Turnier in der Spielbank Wiesbaden

Wiesbaden, den 01. Dezember 2006. „Eine etwas andere Atmosphäre ist das schon, wenn einem eine Kamera über die Schulter schaut“, so die einhellige Meinung der Teilnehmer des gestrigen Rookie-Turniers im Wiesbadener Casino. Ein Fernsehteam von Spiegel-TV begleitete den Deutschen Pokermeister 2005. Doch die Rookies hatten keinen Respekt vor diesem Titel. Schon in der ersten Stunde hieß es für den Pokerprofi Seat open. „Nicht tragisch“, meinte er und vergnügte sich noch einige Stunden am Cash-Game.

Im Verlauf des Turniers gab es etliche spielerisch anspruchsvolle Phasen, gefolgt von langen Strecken, in denen nur Blind-Verteidigung gespielt wurde. Gezockt wurde auch: Eben noch mutig bis leichtsinnig mit D – 3 offsuit All-In gegangen und mit einem Schmunzeln die Chips verdoppelt, im nächsten Spiel mit Pocket Rockets souverän All-In um auf dem River gegen Drilling Buben zu verlieren – das hebt die Stimmung beim Poker. So präsentierte sich das Donnerstags-Turnier wie gewohnt mit guter Laune und Spielbegeisterung.

Ab 21.30 Uhr schieden die Teilnehmer im Minutentakt aus. Kurz hintereinander wurden drei der sechs Turniertische aufgelöst und sofort wieder als Cash-Game betrieben. Dabei bevorzugten die Spieler an allen Tischen dann auch Hold’em No-Limit mit 100,- Euro Minimum Buy-In. Damit hatte man sich im Turnier ja schon warm gespielt.

Am Final-Table begann kurz nach 23.00 Uhr das große Lauern. Saß man erst einmal an diesem Tisch, dann wollte man auch ins Preisgeld. Doch bis dahin war es immer noch ein weiter Weg. Vier der letzten Zehn mussten noch aus dem Spiel genommen werden, aber jeder klebte an seinen Chips. Nachdem die Spieler „in the Money“ dann unter sich waren, ging alles ganz schnell.

Auch für die immer noch mitlaufende Kamera schön zu beobachten war das recht lange Heads-up zwischen Les Renken und Haward Speer, das mit B – B gegen 10 – 10 im Final Showdown endete. Herr Speer konnte sein 10er Paar nicht verbessern und musste sich mit dem 2. Platz und 990,- Euro zufrieden geben, während Mr. Renken die 1.570,- Euro für den 1. Platz einstreichen durfte.

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