Heiße Pokerschlachten beim Rookie-Turnier der Spielbank Wiesbaden

Wiesbaden, 17. November 2006. 60 Teilnehmer versammelten sich auch gestern zum ausgebuchten Rookie-Poker-Turnier in der Spielbank Wiesbaden. Allerdings checkte Spieler Nr. 60 erst kurz vor 20:00 Uhr ein. Um diese Zeit ist das Turnier üblicherweise längst ausgebucht.

Nachdem der Startschuss gefallen war, ging das Turnier seinen gewohnten Lauf. In der Anfangsphase agierten alle Spieler äußerst vorsichtig. Der Grund dafür scheint vor allem bei vielen Rookies in der ungewohnten Situation zu liegen, mit neun fremden Spielern am Tisch zu sitzen. Nachdem einige der Spieler miteinander vertraut waren, löste sich die Anspannung und die Spiele wurden wagemutiger ausgetragen.

Im Laufe der Zeit wuchsen die Menschentrauben um die Pokertische weiter an, da die ausgeschiedenen Spieler ihre noch im Turnier mitwirkenden Freunde nun „von außen“ unterstützten. Bei Einem Spiel, kurz bevor es an den Final-Table ging, konnten die Zuschauer den ersten emotionalen Ausbruch beobachten. Der Unglückliche spielte All-In mit 5-6 sein Gegner 4-10. Im Flop kommt 4-7-8, die Straße mit 5-6 somit komplett, gegen ein Paar 4. Doch der bereits siegessichere Straßenbesitzer hatte seine Rechnung ohne den Turn und den River gemacht, die noch 4 und 10 zeigten. Das Full House hatte somit die Nase vorn.

Eine der drei teilnehmenden Damen schaffte es bis an den Final-Table, konnte sich aber dort nicht lange halten. Herr Feistenauer, der Zweitplatzierte des Turniers, ging in einem der ersten Spiele des Final-Tables erst einmal All-In mit den Worten: „Besser wird’s nicht“.

Tatsächlich hielt sein Paar 9 gegen A-9 des Gegners. Mit etwas Glück, den richtigen Karten und einer guten Trefferquote schaffte er es dann bis zum Heads-Up und das ausgerechnet gegen seinen erklärten „Angstgegner“. Dank eines Damenpaares hatte Herr Feistenauer für kurze Zeit die Chipleader-Position, doch schon wenige Spiele später wendete sich das Blatt erneut zu Gunsten des Gegners. Nun stand der letzte Showdown an, der für die beiden Kontrahenten lediglich „unbrauchbare“ Karten zeigte. So entschied High-Card, die Herr Akbal in Form eines Asses hielt. Als Sieger freute er sich über 1.570,- Euro!

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