Spielbank Wiesbaden: Aus dem Tagebuch eines Turnierdirektors: „Rebuy“ oder „Ich nehm‘ noch einen“

Irgendwie war es eine kurze Nacht, zumindest fühl ich mich heute Morgen todmüde. Aber es steht die Verabschiedung unseres TL’s Gerhard Schmulder an, das lass ich mir ja nicht nehmen. Also raus aus den Federn, kurz unter die Dusche, ich fühle mich etwas wacher, trotzdem empfängt mich der Chef mit den wärmenden Worten: „Na, etwas verstrubbelt heute Morgen?“ Ich nehme es gelassen, wartet doch ein opulentes Mahl auf mich. Als Muntermacher ein Gläschen Sekt, dazu ein paar Leckereien, hab schon schlechter gefrühstückt.

Am frühen Nachmittag dann wieder nach Hause, eine Mütze Schlaf wird mir guttun! Ein kurzer Blick in das Buchungssystem, auch das heutige Turnier ist ausverkauft – und schon fallen mir die Augen zu.

Um 18:00 Uhr wieder zurück im Casino, ein wenig Small-Talk gehalten mit den ersten Pokergästen, die sich überwiegend positiv über den ersten Tag äußern, mir aber auch eine Anregung für das nächste Jahr mit auf den Weg geben. Hab’s mit dem Chef schon besprochen, wir werden das Bountry von 30,- € auf 50,- € erhöhen. Die Argumentation macht Sinn und wenn wir es damit attraktiver gestalten…

Die Bude läuft voll, 6 Turniertische und zum Ende hin 5 prallvolle Cashtables, Stimmung ist super. Der Sepp steht wie ein Fels in der Brandung, verteilt seine Rebuys und Add-Ons … hat einfach alles im Griff. Auffällig ist, wie schon im Jahr davor, ein großer Teil der Pokerspieler sind „Locals“, was mir zeigt, dass wir im Rhein-Main-Gebiet eine feste Pokergröße sind.

Die Zeit verrinnt, aber wir sind voll im Limit. Die neue Ante-Stufe zeigt ihre Wirkung, wir bekommen die Turniere spielbar zu Ende. Habe mich im Laufe des Abends mit einem unserer Stammspieler unterhalten, der gestern einen guten 7. Platz gemacht hat. Vollmundig prophezeit mir „Creep“ (sein selbstgewählter Spitzname), dass er drei Final-Tables in dieser Festival-Woche machen wird. Ich belächle es, lass ihn mal träumen…, aber tatsächlich, er beißt sich durch und macht mit zwei anderen um 3 Uhr morgens einen Pari-Deal. Glückwunsch „Creep“!

Aber auch ein Anderer erfreut mich immer wieder, ein ebenfalls langjähriger Stammgast. Ich nenne ihn „Sam Farha“, weil er immer eine kalte Zigarette im Mund hat. Der Typ ist einfach immer gut drauf. Hoffe, dass er in dieser Woche nochmal startet!

Für morgen ist ein „Double-Chance“ angesetzt. Ich dagegen habe für heute nur noch eine Chance: Ab ins Bett. Bis Morgen!

Fünf Turniere pro Woche, das kultige X-Mas Festival und täglich ein saftiges Cashgame – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main

Die Gewinner des Turniers:

1. Pietro Errante Parrino (I)5.720,- € Deal
2. P. Dogan5.720,- € Deal
3. Creep5.710,- € Deal
4. Daniel Lange (D)2.410,- €
5. NN1.880,- €
6. NN1.610,- €
7. Daniel Knoess (D)1.340,- €
8. Antonio Armindo1.070,- €
9. Michael Dürk (D)800,- €
10. NN540,- €

Die Pokernacht in Zahlen:

  • 159 Pokerbegeisterte
  • 20:00 Uhr Turnierbeginn
  • 200 € Texas Hold’em Rebuy 1+1
  • 2.500 Start-Chips + 2.500 + 5.000, Leveltime 30 Minuten
  • 60 Turnierspieler
  • 6 Turniertische
  • 26.800,- € Preisgeldpool
  • 5 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit 5/10 (250) und 5/5 (250) Omaha
  • 2 PokerPro-Tische im Automatenspiel mit 1/2 (40-80)/Bad-Beat-Jackpot 24.688 €

Turnierleiter: Sebastian Richter

Der heutige X-Mas Donnerstag mit seinem 300er Double Chance ist leider bereits seit gestern Nachmittag restlos ausgebucht. Für den zweitägigen 1.000er Main Event am Freitag und Samstag sind derzeit aber noch wenige Plätze frei, ebenso für den 500er Deep Stack Sonntag. Auf www.spielbank-wiesbaden.de oder der „casino wi“-App kann man die aktuelle Buchungslage verfolgen und, wenn’s eng wird, sich online noch schnell per Bankkarte oder Kreditkarte einen Platz sichern – oder natürlich vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht.

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