Das legendäre Cal Neva Casino schließt nach fast 100 Jahren. Sinatra, Monroe und Martin prägten seine Geschichte – doch nun bleibt der Spielsaal dunkel.
Das legendäre Cal Neva Casino schließt nach fast 100 Jahren. Sinatra, Monroe und Martin prägten seine Geschichte – doch nun bleibt der Spielsaal dunkel.
Natürlich haben Sie es alle bemerkt, der Bericht „01.04.2010 Casino Wiesbaden informiert:...“ war nicht ganz so nah an der Wahrheit. Da haben wir uns einen kleinen Aprilscherz erlaubt. Aber der Bericht war auch nicht völlig daneben, denn der Ansturm beim gestrigen Mittwochsturnier war schon enorm. Sehr angesagt war das letzte Pokerturnier im Casino Wiesbaden vor Ostern, bereits um 14:00 Uhr ging bei der Anmeldung nichts mehr – ausgebucht.
Das war gut geblufft. Unter völlig unbekannten Namen hatten sich 60 international bekannte Poker-Pros zum gestrigen Mittwochsturnier im Casino Wiesbaden angemeldet. Die Pokercrew staunte nicht schlecht, als sie die in der Szene allseits bekannten Gesichter sah. Man wollte mal ohne großen Presserummel ein solide abgewickeltes Turnier in Deutschland spielen, war zu vernehmen.
Wer Las Vegas besucht, ist immer aufs Neue fasziniert von der umwerfenden Architektur und vom stetigen Wandel, der in Las Vegas Programm ist. Große Hotelcasinos, die vor 20 Jahren noch weltweit bekannt waren und als Top-Holiday-Destination mit Shows von Weltrang galten - man denke nur an das Dunes, das Desert Inn und das Stardust – existieren einfach nicht mehr. Gesprengt, abgebaggert, eingeebnet, verschwunden! Her mit dem Platz für Neues!
Die Teilnahme der fünf griechischen Freunde am gestrigen Dienstagsturnier der Spielbank Wiesbaden war sicherlich nicht zur Unterstützung der griechischen Wirtschaft gedacht. Vielleicht eher, um diese Misere zeitweise zu vergessen. Alle fünf wollten in den Poker-Olymp, aber wie das so ist, der Einzug ist nur den Besten vorbehalten. Die Pokergötter hatten sich nur für einen entschieden – aber den richtig dramatisch in Szene gesetzt.
Beim gestrigen Montagsturnier handelte auch um das Abschlussturnier der Over-All-Wertung des ersten Quartals 2010. Da machten sich sowohl die Turnierteilnehmer als auch die Turnierleitung erst mal schlau, ob die „Würfel schon gefallen sind“, oder ob „noch was geht“. Als man realisiert hatte, dass die ersten vier dieser Wertung nur gute einhundert Punkte auseinander lagen und sich auch der Fünfplatzierte noch Chancen auf den Gesamtsieg ausrechnen konnte,
Das Wochenende neigte sich dem Ende und man konnte es kaum besser ausklingen lassen als bei einem Pokerturnier in der Spielbank Wiesbaden. Auch gestern konnte wieder ein (fast) volles Turnier verbucht werden. 57 Turnierteilnehmer und annähernd eben so viele Cashgame-Interessenten füllten ab 19:30 Uhr den Pokerbereich mit Leben. Ab 20:00 Uhr hieß es dann wieder an allen Pokertischen: „shuffle up and deal“.
Jörg Braun konnte nicht ahnen, wie nett er zu seinem Bruder war. Weil er am gestrigen Donnerstag wirklich keine Zeit hatte, schickte er seinen Bruder Michael kurzerhand nach Wiesbaden ins Casino. Der hatte bei einem Live-Turnier noch keine Erfolge für sich verbuchen können – bis gestern. Mit Fortune und Pokerface „arbeitete“ Michael Braun sich bis auf den 4. Platz vor. Herzlichen Glückwunsch.
Kurz entschlossen entschied sich am gestrigen Mittwoch, dem 24. März die Turnierleitung dazu, die Starting-Stacks von 3.000 auf 4.000 zu erhöhen. Die Turnierspieler waren begeistert. Ab dem siebten April gibt’s den 4.000er Starting-Stack in Wiesbaden dann jeden Mittwoch für ein Buy-In von 100 Euro. Zum Turnier: Der erste Verzweiflungsruf ließ nicht lange auf sich warten. Pocket 4 geht All-In und wird gecallt.
Es sah alles nach einem ganz normalen Pokerabend aus. Mit 43 Teilnehmern war das Turnier am gestrigen Dienstag, dem 23. März zwar für Wiesbadener Verhältnisse – war’s der DFB-Pokal? – schwach besetzt, dennoch waren die Teilnehmer bester Laune. Einige hatten sicherlich die Chancen gesehen, bei weniger Teilnehmern leichter ins Geld zu kommen.
Aufgrund der Anziehungskraft des beliebten EPT-Turniers in Saalbach-Hinterglemm waren am gestrigen Montag, dem 22. März nur 25 Teilnehmer zum 500er Profi-Turnier in der Wiesbadener Pokerarena angetreten. Die spontane Entscheidung der Turnierleitung, die Starting-Stacks auf 10.000 Chips zu erhöhen, wurde von den anwesenden Spielern begeistert aufgenommen.
Seit Mitte 2009 werden in der Spielbank Feuchtwangen regelmäßig und mit ungebrochen wachsender Begeisterung der Teilnehmer Pokerturniere veranstaltet. Als Neuheit im Turnierplan gab es jetzt ein Pokerwochenende mit zwei Turnieren: Am Freitag wie gewohnt mit 100 € Buy-In und erstmals am Sonntag ein 300 € Buy-In Turnier. Mit 8.000 Startingchips ausgestattet konnten sich nach spannenden Runden fünf Platzierte über das zu 100% ausgeschüttete Buy-In freuen.