ISA-CASINOS Sportsponsering: Euphorie in Pinneberg

Pinneberg. Ein wenig schüchtern wirkten die Basketball-Damen des VfL Pinneberg schon, als sie sich nach der Heimpartie gegen den USC Magdeburg bei den knapp 200 Zuschauern für die Unterstützung von den Rängen bedankten. Dabei hatten sie die Beifallsbekundungen wirklich verdient. Denn auch in ihrem vierten Saisonspiel war den Kreisstadt-Korbjägerinnen ein Sieg gelungen – Tabellenführung verteidigt.

Und nicht nur die stets lautstarken VfL-Edelfans Christian Harder, Ralf Wiechmann, Tim Asmussen und Rouven Nichler hätten nach dem am Ende souveränen 76:65 (42:37)-Erfolg auch die Arme zur „Welle“ gehoben.

Pinnebergs Basketballerinnen aber übten sich bescheiden in Zurückhaltung. „Wir sind doch keine Stars“, erklärte Centerin Christine Rennefeld. Sie hat natürlich recht; was die VfLerinnen aber scheinbar noch nicht richtig realisiert haben, ist die Damenbasketball-Euphorie, die sie in der Kreisstadt ausgelöst haben.

„Noch vor einem Jahr“, erinnert sich ihr Ex-Coach Roland Schultz, „haben sich hier bei Heimspielen dreißig bis vierzig Zuschauer verloren.“ Gegen Magdeburg sind auf der Tribüne der Jupp-Becker-Halle nun erneut viele neue Gesichter gesehen worden. „Das ist für uns der absolute Wahnsinn“, freut sich VfL-Playmakerin Nina Paschelke stellvertretend für ihr gesamtes Team. Und schon in zwei Wochen winkt ein neuer Zuschauerrekord: Am 8. November kommt nämlich die Bundesliga-Reserve des SC Rist Wedel zum Derby in die Kreisstadt.

Viele, die am vergangenen Sonnabend in der Halle waren, werden sicherlich auch dann kommen. Denn mit Ausnahme des ersten Viertels (16:27) hat VfL gegen Magdeburg Werbung in eigener Sache betrieben. Auf die Zonendeckung der Gäste antwortete Pinneberg mit acht „Dreiern“, konditionelle Vorteile waren zudem unübersehbar. Ein Sonderlob verdiente sich die reboundstarke Marei Remer.

VfL Pinneberg: Nagel (21 Punkte), Rennefeld (11), Paulsieg, Paschelke (je 8), Diekmann (7), Haack, Remer (je 6), Asmussen (5), Kliewer (4), Drews (0).

Ergun Kirbiyikoglu, Trainer der Basketballmannschaft zu ISA-CASINOS: „Ja, wir haben schon wieder zugeschlagen.“

Am Wochenende hatten wir den Vorjahres Vize-Meister USC Magdeburg zu Besuch in Pinneberg, die letzte Saison nur aufgrund der Finanzen nicht aufgestiegen sind.

Wir haben es nach einer guten Partie geschafft, dass die beiden Punkte nicht in den Osten der Republik gegangen sind. das Spiel haben wir mit 76:65 für uns entschieden.

Vor der neuen Rekordkulisse von ca. 200 Zuschauern haben wir zwar den Anfang verschlafen (1. Viertel 27:16 für den USC) haben danach aber im 2. Viertel richtig aufgedreht (26:10 für uns).

Danach haben wir nichts mehr anbrennen lassen und haben uns am Ende von den Zuschauern feiern lassen. Mit nunmehr 8:0 Punkten führen wir seit knapp 1,5 Monaten die Tabelle an.

Sollte wir tatsächlich am nächsten Sonntag in Berlin gewinnen, kommt es am 08.11 in Pinneberg zu Lokalderby gegen den SC Rist zum Spiel erster gegen zweiter. Ich bin mir sicher, dass es dann zu einen neuen Zuschauerrekord kommen wird.

Von Bernd Schlüter