Aktuelle Forderungen des Integrationsgipfels sind bei Merkur-Spielothek schon lange Realität

Tochterunternehmen der Gauselmann Gruppe fördert kulturelle Vielfalt

Nelly Baur absolviert eine Ausbildung zur Automatenfachfrau bei Merkur-Spielothek. Sie schätzt die Zusammenarbeit in einem internationalen Team.
Nelly Baur absolviert eine Ausbildung zur Automatenfachfrau bei Merkur-Spielothek. Sie schätzt die Zusammenarbeit in einem internationalen Team.
Espelkamp. Mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst zu beschäftigen: Das ist ein Schwerpunkt des „Nationalen Aktionsplans Integration“, der jetzt im Rahmen des 5. Integrationsgipfels verabschiedet worden ist. „Bei Merkur-Spielothek ist diese Art der Personalpolitik bereits seit langer Zeit gelebte Realität“, erklärt Armin Gauselmann, Personalvorstand der Gauselmann Gruppe. Das Tochterunternehmen der familiengeführten Gauselmann Gruppe aus Espelkamp (NRW) beschäftigt in seinen deutschlandweit mehr als 200 Casinos „made by Merkur-Spielothek“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 60 Nationen – und profitiert davon auf vielfältige Art und Weise. Weitere Fachkräfte werden gesucht.

„Diversity Management“ heißt der Fachbegriff, der auch bei der Gauselmann Gruppe eine große Rolle spielt. „Diversity Management (DiM) nutzt die individuelle Verschiedenheit der Belegschaft – und vermehrt dadurch den Unternehmenserfolg“, wird in einem Leitfaden der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, erläutert. Günter Holthausen, Personalleiter bei Merkur-Spielothek, kennt weitere Vorteile für das Unternehmen: „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund bringen wichtige Sprachkenntnisse und kulturelle Hintergrundinformationen in den Arbeitsalltag ein. Mit ihrer Hilfe können wir wiederum leichter Arbeitskräfte aus anderen Ländern rekrutieren.“ Außerdem sieht er auch klare Pluspunkte für das Miteinander in den jeweiligen Teams: „Die Zusammenarbeit von Kolleginnen und Kollegen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen erweitert den Horizont und macht offen für neue Themen.“

Anna Flagge arbeitet seit fast sieben Jahren bei Merkur-Spielothek. Der gebürtigen Polin gefällt die Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Nationen..
Anna Flagge arbeitet seit fast sieben Jahren bei Merkur-Spielothek. Der gebürtigen Polin gefällt die Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Nationen..
Das bestätigt auch Nelly Baur, die eine Ausbildung zur Automatenfachfrau bei Merkur-Spielothek absolviert. „Wir lernen viel über den Umgang mit anderen Kulturen. Dadurch wird man auch für zahlreiche Themen sensibilisiert“, erklärt die 22-Jährige, die gebürtig aus Kirgisistan kommt. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Bulgarien, Israel, Afghanistan, Iran und Polen arbeitet sie im Casino „made by Merkur-Spielothek“ in Hannover. „Wir ergänzen uns und lernen viel voneinander“, erklärt Anna Flagge, die im selben Entertainmentcenter arbeitet. Sie kam im Jahr 2000 aus Stettin (Polen) nach Hannover.
Die Gauselmann Gruppe hatte sich bereits im Jahr 2008 in Anwesenheit von Maria Böhmer der „Charta der Vielfalt“ verpflichtet und damit unter anderem zur Schaffung eines Arbeitsumfeldes bekannt, in dem unterschiedliche Talente erkannt und einbezogen werden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen, dass wir ein weltoffenes Unternehmen sind und fühlen sich bei uns wohl. Damit binden wir in Zeiten des Fachkräftemangels auch wichtiges Arbeitspotential. Die Vielfalt ist somit auch ein Wettbewerbsfaktor“, so Armin Gauselmann abschließend.

Merkur-Spielothek sucht weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Casinos „made by Merkur-Spielothek“. Sie können sich bewerben bei Sandra Titkemeier ( stitkemeier@spielothek.de).
Weitere Informationen auch unter www.merkur-spielothek.de.