Paul und Karin Gauselmann Stiftung spendet VW Polo

Espelkamp. Am vergangenen Freitag wechselte ein weißer VW Polo im Namen der Paul und Karin Gauselmann Stiftung den Besitzer und sorgte somit für große Freude. Armin Gauselmann übergab das Auto aus dem Fuhrpark der Gauselmann Gruppe an Sarah Otte-Krone und Elke Plegge von der gemeinnützigen GmbH anima.

v.l.: Armin Gauselmann übergibt die Schlüssel für den VW Polo an Sarah Otte-Krone und Elke Plegge von anima.

v.l.: Armin Gauselmann übergibt die Schlüssel für den VW Polo an Sarah Otte-Krone und Elke Plegge von anima.

Bei der offiziellen Schlüsselübergabe in der Merkur-Allee wurde noch einmal deutlich, welchen Wert der Kleinwagen für die soziale Arbeit von anima besitzt. „Wir freuen uns so sehr über das Auto“, erklärte Sarah Otte-Krone, Geschäftsführerin der anima gemeinnützige GmbH. „Das Fahrzeug bringt uns nicht nur eine beachtliche finanzielle Entlastung, sondern bietet nun auch zusätzliche Transportmöglichkeiten. Da wir von manchen Kostenträgern lediglich ein Zehntel der Fahrtkosten erstattet bekommen, sind wir für diese Form der Unterstützung sehr dankbar. Sowohl anima als auch die Paul und Karin Gauselmann Stiftung sind stark mit dem Altkreis verbunden. Daher bedeuten uns der persönliche Kontakt und die Förderung durch eine regionale Institution besonders viel.“

Von der Jugendhilfe in Form von Sozialpädagogischer Familienhilfe oder Erziehungsbeistandschaft für Kinder, Jugendliche und Familien bis hin zum Ambulant Betreuten Wohnen und der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung umfasst das anima-Angebot ein breites Leistungsspektrum, das sich an Menschen aller Altersklassen in besonderen Lebenslagen richtet. Diese können z. B. durch psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen oder seelische sowie geistige Behinderungen hervorgerufen werden. Das Einzugsgebiet von anima erstreckt sich über den gesamten Altkreis und noch weit darüber hinaus. Geschäftsführerin Sarah Otte-Krone betonte bei der Spendenübergabe, dass es sich bei den von anima betreuten Personen nicht um völlig sozialschwache Individuen handle, sondern um Menschen, die durch Erkrankungen oder sonstige Schicksalsschläge plötzlich aus ihrem normalen Leben herausgerissen wurden. „Wir begegnen einander mit wechselseitigem Respekt und Wertschätzung. Unabhängig von der aktuellen Lebenslage entwickeln wir gemeinsam mit einem hohen Maß an Toleranz für die jeweiligen Lebensideen gesunde Ziele“, erläuterte sie.

„Die therapeutische und erzieherische Arbeit, die das Team von anima täglich vollbringt, verdient höchste Anerkennung und Respekt. Wir freuen uns, mit der Paul und Karin Gauselmann Stiftung, deren Stiftungszweck ebenfalls die gemeinnützige Förderung von Erziehung und Jugendhilfe beinhaltet, einen Beitrag zu dieser wichtigen Aufgabe leisten zu können“, so Armin Gauselmann, der sich bei einem Besuch in Lemförde bereits persönlich einen Eindruck von anima verschaffen konnte.

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